München und Leihräder

3 hübsch aufgereihte O-Bikes mit Schnee

Direkt vor dem Hauptbahnhof – 3 hübsch aufgereihte O-Bikes (Wanderräder wie RadUp!)

MVG-Fahrradverleihstation

Am Königsplatz (700 m entfernt vom 1. Bild) – Ausleihstation der Münchner Verkehrsbetriebe – solche festinstallierten Ladestationen braucht sigo in Wuppertal

Fahrrad (O-Bike) beschädigt an Hauswand

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Gebüsch – ein Fall für radlramadama

Mein Erstkontakt mit den O-Bikes in Neubiberg ist schon ein halbes Jahr lang her. Damals war von einem Tag auf den anderen der Stadtteil mit O-Bikes zugepflastert worden. Im Abstand von 25 – 50 m standen die silbernen Räder in den Straßen und Wegen.
Diese Art der Überschwemmung mit primitiven Fahrrädern ist keine Option für Wuppertal – außer die Räder könnten am Hang stehen. Jede halbwegs ebene Fläche ist jedoch ein Autoparkplatz und der Fußweg daneben so schmal, dass bei Abstellen eines Rades nicht von „Behinderung“ sondern von „Blockierung“ gesprochen werden müsste.

Fahrradverleih ist ohnehin keine Option in Wuppertal – außer an der Trasse. Selbst das Radhaus am Hauptbahnhof bekommt nur Abstellflächen für Bestandsräder.

Aber es tut sich wieder was beim Pedelec-Verleih. Auch in Wuppertal gilt, was in der DDR galt: Privatunternehmen agieren durch ihre „persönliche materielle Interessiertheit“  effektiver und effizienter.
Das lässt sich auf Vergleich zwischen Fienchen und sigo ganz gut konkretisieren. Während das zweite kostenlose Lastenrad mit E-Motor und sein Unterstand seit 2 Jahren in der Mittelaquisition herumdümpeln, plant sigo jetzt immerhin mit echtem Geld und > 700 Rädern.
Ich bin gespannt, wie die extra für den Verleih entwickelten Räder aussehen und wie groß die kleine Kiste ist. 100% Unterstützung permanent … von wem haben sie das bloss?

 

2 Gedanken zu „München und Leihräder

  1. Norbert

    Ich neige auch dazu, Themen zu verbinden, die nichts miteinander zu tun habe … Freefloating-Radverleih mit Billigrädern auf der einen und deinen Abneigung zu die Radaktiven im Umfeld des Bahnhof Mirke.

    Aber was ist an Fiencher nun staatlich? Und ist es nicht unfair, eine kommerzielles Unternehmen mit einem ehrenamtlichen Projekt zu vergleichen?

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    1. von mir Beitragsautor

      Im Ehrenamt fehlt die „persönliche materielle Interessiertheit“. Aus Idealismus zu handeln führt zu anderen Entscheidungen, als aus dem Willen eine Marktnische zu besetzen.

      Und eine Marktnische zu besetzen fordert einen andere Auseinandersetzung mit den Marktumfeld als die Me-Too-Strategie, die am Mirker Bahnhof gefahren wird. Und ein Vergleich bietet sich nun mal an: Beide Organisationen bieten Leih-Lastenräder mit elektrischer Unterstützung an.

      Du hast die Bildunterschrift übersehen, in der ich einen weiteren Wuppertaler Verleih verlinkt habe ;-)

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