20cm länger für US$ 4.200

fairkehr_juli_2016_lastenrad_yuba

Bildbeschreibung in der fairkehr 7/2016: Auf zum Gipfel. Mit diesem Longtail-Lastenrad mit elektrischer Unterstützung sind steile Berge und der Transport schwerer Dinge gut zu schaffen.

Die Berge in Californien hoch mit einem Konzept, das mir vertraut vor kommt: 26″ vorne, 20″ hinten. Gut, das große Kind würde ich mittrampeln lassen auf meinem Trailer-Bike, denn bei aller Liebe, entspannt den Berg hoch sieht anders aus – zumal die Fahrerin schon im kleinsten Gang ist. Was die alle am Mittelmotor finden – da muss die ganze Kraft noch einmal durch den Kettenstrang und zerrt am Ritzel.

Ich habe mir mal die technischen Spezifikationen angeschaut und festgestellt, dass die Strecke Tretlager – Hinterradnabe bei dem Yuba 22,5 cm länger ist als bei meiner Bergziege. Damit verliere ich sowohl den Vorteil, einen Aufzug benutzen zu können, als auch die Wendigkeit. Das Prana von velo-nom hatte beide Räder 26″ bei gleichlanger Ladefläche.

Aber vielleicht kommt es auch gar nicht auf die Ladefläche, sondern auf den Motor an, für den dann die Möglichkeit Lasten zu transportieren vorgeschobener Grund ist, elektrisch unterstützt zu fahren. Und natürlich soll sichtbar sein, dass ein Lastenrad gefahren wird – ist ja grade hip in Basel, Berlin, Köln, Münster und Hannover. – Äh, die Städte fallen jetzt nicht grade durch hohe Relief-Energie auf, oder?

Ein Nachmittag Wuppertal

rund_um_elberfeld
Kartenansicht bei Google

Einmal rund im Elberfeld, war mal eine Idee von mir gewesen, als Alternative zu den üblicher Weise mit einer critical mass gefahrenen Strecke. Weil ich kein Gefühl mehr dafür habe, was untrainierte Menschen so schaffen, habe ich Marc, einen ehemaligen Nachbarsjungen des Oberbürgermeisters Mucke, gebeten diese Strecke mal mit der Bergziege abzufahren.

Er war mit seinem Hund einen ganzen Nachmittag unterwegs und hatte so ziemlich jede Witterung. Der 413Wh-Akku hat bei ihm nur bis zum Königshöher Weg gehalten. Nach den Fotos, die er mitgebracht hat zu urteilen, lohnt sich die Strecke architektonisch auf jeden Fall. „Turm-Tour“ oder so.
Für die, die es interessiert: die Fotos haben das Entstehungsdatum mit Uhrzeit als Dateinamen.

Für Autofahrten

Die Dissertation von Frederic Rudolph zu rezipieren hatte ich mir vorgenommen. Nun habe ich aber strukturell keine Zeit, und kann nicht lesen, wenn ich autofahre. Autofahren muss ich aber, wenn ich nach Stuttgart will, um ein Fahrrad abzuholen und weiter nach Offenbach um es da zu zeigen.

Also bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, den geschriebenen Text in Sprache zu konvertieren. Mit Hilfe des Betriebssystems MacOS 10.11 ist das auch ganz einfach. 294 seitiges PDF – alles markieren – Rechte Maustaste – in iTunes speichern – GO!

Ein wenig Zeit später: 2,5 GB für 15:45:20 Stunden Vorlesung.

Die drei Fahrten am Wochenende dauerten bis zum Literaturverzeichnis.

Und weil ich ja so gerne Transferleistung erbringe:

Hier sind ausgewählte Texte meines Blogs gesprochen von Anna!

Da die verlinkte Datei 66MB groß ist, habe ich eine Probevorlesung vorbereitet, die nur 667kB wiegt.

Ich habe den gesprochenen Text der Doktorarbeit an mir vorbeiplätschern lassen und bin bei manchen Schlüsselbegriffen hellhörig geworden. Um Beiträge mit solchen Schlüsselbegriffe schnell finden zu können habe ich bei meiner Audio-Datei am Schluss jeden Beitrags einen Audio-Code nennen lassen, der über den neueingerichten Schnellzugriff der Seite direkt zu den Beiträgen führt.

Also: runterladen – in den mobilen Player und hören in der Bahn oder beim Autofahren.

Dauer: 01:24:41 – Viel Vergnügen!

 

 

Zu viel des Guten

bis_auf_traegerschicht_abgebremster_scheibenbremsbelag_am_fahrrad

An der Bremsscheibe blank geriebene Trägerschicht des Bremsbelages

scheibenbremse_quietscht

So sieht ein Rad aus, wenn es bei jedem Wetter bewegt wird und mal abgetrocknet ist, weil auch mal ein anderes fahren darf

verklebten_schraubenkopf_mit_metallsaege_geschlitzt

Erfolg! Endlich ließ sich das drehen!

Kann es zu viel Schraubensicherung geben? Ja, es kann.

Habe ich mich doch in letzter Zeit mehr politisch mit dem Thema Pedelec befasst, fordert das ständige Bewegen des Rades aber auch ein wenig Aufmerksamkeit von mir. So wie zahlreiches Andere auch …

Bremse quietscht, schleift, bremst nicht mehr – also stand diesmal Bremsbeläge und Scheibe tauschen auf dem Programm.

Hatte ich beides noch auf Lager, also eigentlich kein großes Ding – wenn ich sofort das richtige Werkzeug da gehabt hätte(?).  Für den Akkuschrauber hatte ich keinen Innensechskant-Bit in der richtigen Größe, also habe ich versucht, mit einem in-etwa-passenden Torx-Bit die Schraube, mit der die Scheibe auf der Nabe befestigt war, zu drehen. DURCHGEDREHT! YEAH!

Shit. Beim Anschrauben der Bremsscheibe wollte ich ganz sicher sein und habe auch unter dem Schraubenkopf eine klebende Substanz verwendet, die nun fester war als das Metall der Schraube, die bei Kauf in der Nabe drin war. Die wären vielleicht fester gewesen, aber die sind ja auch von vornherein Torx! Der erste Griff in die Bastlertrickkiste hat zum Glück schon geholfen (WD40 war es nicht) – das Anschlitzen des noch vorhandenen Schraubenkopfes mit einer Metallsäge. Dann den breiten Schraubendreher mit einem Hammer auf die Schraube gedengelt und versucht die Schraube zu drehen.

Gut, dass das geklappt hat, was danach gekomme wäre, wäre grauenhaft gewesen … Ausbohren in einer dünnwandigen Aluminiumnabe …

Antrag auf Dienstpedelecs: Teil 4: Offene Scheunentore

visitenkarten

Reiche Ernte – es gab nach der Vereinbarung des Expertengesprächs noch ein anderes Gespräch zum gleichen Themenfeld – auf ein Bier – äh, Kölsch

pedelec_auf_teppichboden

Verborgen vor Blicken und Zugriffen anderer, befinden sich mehrere private Pedelecs hinter verschlossenen Türen im Inneren der Uni – ein paar Standorte sind mir bekannt

Ich will Pedelecs im Fuhrpark der Bergischen Universität Wuppertals sehen. Verfügbar für alle Angestellten – vor allem für die, die von Außen mit dem ÖPNV einpendeln und fahrradaffin genug sind, auch in Wuppertal zwischen den Standorten mit dem Rad zu pendeln. Also bereite ich einen Antrag vor – und weil ich diesmal nicht auf die Mitarbeitermobilität ziele, sondern auf den Fuhrpark der Uni,  bereite ich das sorgfältig vor – und für die Abläufe innerhalb dieser Institution auf.
Auf meine Frage, ob der als ein Teil des Transformationstandem – betriebliches Mobilitätsmanagement vortragende Herr Reutter vielleicht dazu ein Grußwort schreiben wollte, entgegenete er mir in der Diskussionsrunde: „Aber Herr Greiling, Sie laufen hier offene Scheunentore ein!“

Das ProjektBetriebliches Mobilitätsmanagement ausweiten: Neue Potenziale für Betriebliches Mobilitätsmanagement in Quartieren, Städten und Regionen – untersucht für die Modellregion Bergisches Städtedreieck: Remscheid-Solingen-Wuppertal“ – macht die Bergische Universität Wuppertals zu einer Modell-Hochschule, an diese neuen Potenziale erschlossen werden sollen.

Auch diesmal bin ich gerne als wieder als „Experte“ dabei. Am Größsten fände ich es natürlich, wenn die Bergziege Blaupause für das angeschaffte Modell eines – wie auch immer gearteten – Pedelec-Verleihs wäre …

 

Blog-Finanzierung 2

bildquellenverzeichnis_schulbuch

BIldquellenverzeichnis: Seiten 424/ 425; ISBN: 978-3-507-86891-5

Der Bildagentur des Verlags in besserer Auflösung und mit Erlaubnis der Veröffentlichung zugeschickt.

Einfach mal eine Google-Bildersuche angeschmissen und nach „Bremspur Fahrrad“ gesucht – tada, da gibt es nicht viel. Wird aber auch nicht häufig gesucht 🙂

Irgendwo auf Seite 125 findet sich im Bereich „Energieerhaltung bei Reibung“ das Bild vom 25. März 2014.

Ob ich das vielleicht noch in einer besseren Auflösung hätte – es soll für ein Schulbuch verwendet werden – und ob ich dann doch die Freigabe für die Verwendung in einem kommerziellen Produkt geben könnte. Die Bilder dieses Blogs sind im Internet und mit der Verwendung im nicht kommerziellen Zusammenhang freigegeben – zum Beispiel für so etwas.

Ich hätte ja auch noch was für die  Wärmebildern unterhalb meiner Bremsspur gehabt – vielleicht den Seitenläufer?

Entdeckt zu werden und dafür ein Belegexemplar und obendrein Geld (einmalig 0,2 ct pro Exemplar) zu bekommen ist
kom­mod.