Was so ein Schaltwerk alles aushält

Abgefallene Rolle an einem Schaltwerk

7. Dezember – eine Rolle steigt aus -und liegt auf der Straße

Verbogenes Schaltwerk

26. Januar – Schaltwerk wird einmal um das Ritzelpaket gezogen –  früh genug bemerkt und wieder gerichtet

Ausgebautes, verbogenes Schaltwerk

29. Januar – der Sohn tritt durch

Einen hab ich noch. Passend zur Jahreszeit – ein Schaden an meinem Ganzjahres – und somit auch Winterfahrrad. Aus dem preisgünstigen „Acera“-Schaltwerk verabschiedete sich das obere Spannrad. Alles easy, der Händler war in Laufweite und konnte mir einen 3mm-Innensechskant nach kurzer Diskussion (ja, ich brauchte wirklich 3mm…) das passende Werkzeug geben. Irgendwas war also doof mit dem Schaltwerk – nur was, war mir egal, dann pass ich halt auf, wenn ich auf das größte Ritzel die Kette auflege.

Naja, ich schon, mein Sohn, dem ich das Rad für Besorgungen auslieh, weil es das einzige mit Spikes auf beiden Reifen ist … kam ungefähr 500m weit durch den Schnee damit. Bis zum ersten Mal nach unten schalten halt.

Das nachgekaufte Schaltauge brach nicht, sondern verformte sich  – und eine Halteschraube am Rahmen gleich mit. Das Material des Schaltauges könnte etwas zu zäh sein – für meinen Geschmack. Der Rest des Schaltwerkes wickelte sich zwischen Speichen und Ritzelpaket und konnte nur destruktiv entfernt werden.

Ey, ich bau mir ein Winterrad … dann ist Winter … und jetzt steht es rum. Ob ich noch mal etwas zum Ausleihen bereitstelle?

BLOGPAUSE auf westrad.de

Seit meinem 500-Beitrag-Blog-Jubiläum sind jetzt über 1.000 Tage und 250 Beiträge vergangen. Dabei habe ich mir den Beweis erbracht durchaus bei einem Meta-Thema „Fahrrad“ bleiben zu können und dass – mit einer von anderen uneingeforderten Regelmäßigkeit – montags Morgens um 7:00 ein neuer Beitrag abrufbar ist. Ein Beitrag braucht dabei in der initialen Erstellung etwa 3 Stunden. Dann zieht er tagelang und wird bis zu 10 Feinschliffen unterzogen. Im Vorlauf sind dabei immer so etwa drei bis vier Beiträge. Daher sind die Bilder manchmal schon mehrere Wochen alt.

Aber ich habe mir noch ein paar andere Hobbies im Leben eingefangen ;-)

Jetzt werde ich mich in der „Sauren-Gurken-Zeit für Fahrräder“ um ein 850.000-€-Projekt kümmern:

https://dorfkirche-schoeller.de

Oder um das low-budget-Projekt:

https://radup-wuppertal.de

Oder das unbezifferbare Projekt mit einer Antwort auf die Frage:
Wie meinst Du lassen sich Menschen für das Pedelecfahren ködern?

https://bikerbase-bergischland.de  (unregistriert)

– das Bewertungsportal für Zweiradfahrer im Bergischen Land. Wer zwei Räder unter sich hat, darf sich mit ihren/seinen Vorlieben präsentieren. Mit viel Raum für Selbstdarstellung  – Zweiradfahrerende sollen zeigen, was sie haben!* Gleichzeitig mit einem Feedback-Kanal aus der Community – allerdings noch unklar, ob als Facebook-App, als gutes altes Forum oder etwas ganz Neuem – ein paar Screens habe ich allerdings schon im Kopf um die Hedonisten und nicht die Ökos einzusammeln.

*Dank an Natascha**, die zwar ein Interview nicht freigegeben hat, aber gute Ideen müssen in die freie Wildbahn!
** Name geändert

27 Sekunden

Metallsaege, Kombizange

Aus der Werkzeugkiste des Kindergartens gegriffen

Screenshot der Stoppuhr von iOS

Hätte ich von Anfang an die Metallsäge benutzt, wäre es noch schneller gegangen

Langbeiniges Kind in Kinderanhänger

Unten links hängt der Rest vom Schloss – und im Hänger in den Gurten ein schlafendes, trockenes Kind

Wechselwäsche auf der Arbeit zu haben hat Vorteile bei Regenwetter. Wenn nicht gleichzeitig andere Prinzipien vernachlässigt würden – aber es gibt für den Fall der Fälle ja immer noch die Werkzeugkiste oben im Schrank im Kindergarten.

Aber langsam: Es regnete, Ersatzhose eingepackt – da es absehbar war, auch mit Regenhose nass zu werden – mit Anhänger statt mit Trailerbike gefahren, Anhängsel am Kindergarten abgeschlossen, zur Arbeitsstelle gefahren, dort die Hose gewechselt und die nasse über die Heizung gehängt und hängen gelassen. Fehler. In der Hosentasche war der Schlüssel für das billige Baumarktschloss, das sich mit gut-zu-Reden nicht öffnen ließ. Das Zahlenschloss hatte ich nicht auf die Schnelle gefunden. Also, die pädagogischen Fachkräfte (diese werden seit letztem Jahr gesiezt und mit Nachnamen angesprochen) um Mittel zur Öffnung gebeten und tatsächlich gab es Kombizangen und eine Metallsäge.

27 Sekunden später hat das Schloss aufgegeben.

Aber die Diskussion über das Abschließen von Eigentum im öffentlichen Raum ist ja schon was älter:

Ein Mann kommt zu Mohammed und fragte ihn: „Soll ich mein Kamel überhaupt anbinden, wenn ich doch auf Gott vertraue?“
Er antwortete: „Binde dein Kamel an und vertraue dann auf Gott.“
Quelle

Ich entlaste Städte – auch Wuppertal

Jüngling hinter Lastenrad mit Pappkarton in der Hand

Könnte so schön sein. Pressefoto. Bildquelle „DLR“

Zettel am Whiteboard

In der ersten Euphorie unterschriebene Einwilligungserklärungen in die Datenerfassung und Verarbeitung der poteniellen Fahrer

Offene Tür zu einem ansonsten verschlossenen Raum

Dieser Raum an der Bergischen Universität ist frei, weil er keine Nummer hat und damit auch nicht zuordnenbar ist – somit also quasi nicht existent ist.

Hurra, das DLR sucht Testpiloten für Lastenräder. Also habe ich einen Antrag gestellt (kenn ich mich mit aus) und direkt mal 2 Lastenräder für meine zentrale Einrichtung bestellt. Gut, war jetzt etwas proaktiv, musste mal hier und da ein bisschen Wogen glätten und Gemüter beruhigen, aber im Anschluss daran hatte ich die Finanzierung hausintern stehen und wartete auf einen Anruf. Der kam 2 Wochen später und ich habe mich wie Bolle gefreut.
Bestellt hatte ich ein „Lieferbike“ das eventuell sogar in die Aufzüge gepasst hätte, und ein „Long John“ um mal eben zum Haspel oder Freudenberg mit größeren elektronischen Equipment keinen Parkplatz suchen zu müssen.
Intern habe ich schon mal die Einverständniserklärungen der potentiell Fahrenden für die Datenverarbeitung eingesammelt – und beim betreffenden Telefonat das „Lieferbike“ mit seiner 7-Gang-Schaltung als nicht wuppertaltauglich disqualifiziert.

Qualifiziert für die Ausleihe hätte mein Vorhaben: eine Abstellmöglichkeit an der Arbeitsstelle, die ausreichend geschützt für die Sicherungsdefinition der Versicherung gewesen wäre.
Das hat dem Vorhaben dann das Genick gebrochen.

Denn einen solchen Raum gibt es derzeit nicht an der Bergischen Universität Campus Grifflenberg. Ich bin mit einem wohlgesonnenen Kollegen aus dem Baudezernat über den Campus gezogen und wir haben wirklich okkulte Räumlichkeiten in Augenschein genommen – aber außer den Streusalzlagern der Hausmeister gibt es keine ebenerdigen Räume, die ausgebaut genug sind, um ein Rad direkt bei Licht anzuketten und den Akku nachfüllen zu können.
Schade. Mal sehen, was die Zukunft bringt.
Vielleicht auch mal die versprochene Downloadmöglichkeit beim Drittmittelgeber der Auswertung der Mobilitätsumfrage von vor 2 Jahren – sonst muss ich hier noch auf meine mir inoffiziell zugespielten Dateien zurückgreifen…

iPhone gefunden

Handy in blauer Hülle mit Seepferdchen

Am Wegesrand gefundenes iPhone mit Seepferdchenhülle und Hund auf dem Sperrbildschirm

Bedingt durch mein neues Hobby halte ich mitten in der Pampa einfach an, um die überfahrenen Tiere mit Hilfe meines Handys zu dokumentieren. Dabei sah ich im April etwas Blaues etwas ab vom Straßenrand: die Hülle eines iPhones im feuchten Laub. Hurra!, dachte ich, endlich ein besseres Gerät als meines! Da das Gerät im Dreck stak, habe ich es mit zu mir nach Hause genommen und auf der Heizung getrocknet. Danach mit einem Staubsauger den Dreck aus den Öffnungen entfernt und das Gerät geladen. Den Apple-eigenen „Lightning“-Stecker konnte ich mir auf der Arbeit ausleihen. Nach dem Ladevorgang habe ich das Gerät angeschaltet und der Sperrbildschirm leuchtete auf – mit einem Datum von November – mitten im April.

Blatt Paiper mit Druckerschwärze

Fundanzeige vom Fundbüro

Da die SIM-Karte gesperrt war, die Zahlencodes auf der SIM-Karte wenig aufschlussreich und die IMEI-Nummern-Zuordnung für mich nicht einsehbar, habe ich das Gerät zur Polizei gebracht, da das Fundbüro in Barmen für mich nicht grade auf dem Weg zur Arbeit liegt. Auch mit dem Gedanken, dass das Gerät nach einem halben Jahr in meinem Besitz übergehen könnte, wenn die vermutlich hundehaltende Person sich nicht meldet.

Die Person hat sich nicht gemeldet, habe ich erfahren, als ich mich beim Fundbüro nach einem halben Jahr via E-Mail gemeldet habe und dabei darüber informiert wurde, dass für die Auslösung der Fundsache 10€ Bearbeitungsgebühr fällig werden.

Auf der Fahrt zum Fundbüro habe ich einen Radfahrer auf der Nordbahntrasse auf seinen niedrigen Luftdruck hingewiesen und direkt meine Luftpumpe zur Verfügung gestellt – hat die Fahrt wenigstens einem was gebracht.

Telefon-Screen mit irrelevanten Informationen

Aktiverungssperre eines iOS-Gerätes

Denn mir hat das folgende Prozedere grade mal Erfahrungen, aber kein neues Handy gebracht: Ich habe das Gerät ausgelöst und eine Quittung über die bezahlten 10 € bekommen. Das Gerät funktionierte immernoch und hatte einen Akkustand von 88% – nach einem halben Jahr im ausgeschalten Zustand. Die SIM-Karte war entfernt worden und es meldete sich die Installations-Routine. Gut, die ersten Schritte mit iTunes gegangen – bis zur Aktivierungssperre, die mir mitteilte, dass das Gerät mit der Apple-ID „t•••••@outlook.de“ verknüpft sei.
Also gut, Apple kontaktiert und die Aufhebung der Sperre erbeten, immerhin befände sich das Gerät nach deutschem Recht in meinem Besitz. Fast. Das Gerät ja, das was drauf ist: nein. Also habe ich jetzt ein Display und einen Akku eines iPhone6. Die Aktivierungssperre ist vom vorherigen Besitzer gesetzt worden und kann laut Hersteller nicht vom Hersteller zurückgesetzt werden, es fehlten Informationen zu dem Vorganges meiner Inbesitznahme. Die über das Webfrontend des Chats heraufgeladenen Bilddateien der Quittung und der Fundanzeige würden nicht ausreichen. Tja, hätte der Call-Center-Vorgesetzte mal das Urteil gekannt – das hätte ihm einiges an Atemluft sparen können. Eine Kontaktierung der/des Vorbesitzenden über den Fund wurde auch abgelehnt. Der Hersteller ist natürlich nicht daran interessiert, dass ich ein gefundenes Handy weiter benutze – ich soll es mir schließlich kaufen. Oder nach China schicken, wo der ID-beinhaltende Chip ausgelötet, geflashed und wieder eingebaut werden kann. Diese Möglichkeit raunte mir ein Arbeitskollege beim Mittagsmahl zu.

„Find my iPhone“ funktioniert eben auch nur da wo Netzabdeckung ist – jetzt wohl auch nicht mehr, wo das Gerät als schwarzer Block in meiner Schublade bei den anderen gestorbenen Handys sein Dasein fristet.

Wer also ein iPhone findet: einfach liegenlassen.

Billige Rücklichter zum Verbleib am Fahrrad

Kaputtes Rücklicht

Lag es an der neuen Bereifung? Das Rücklicht hat die Vibrationen nicht ausgehalten

Verklebtes Gehäuse eines Fahrradrücklichts wird geöffnet

Verklebtes Gehäuse

Platinenkontaktstellen in einem Rücklicht

Platinenkontaktstellen im Trelock

LED-Lichter zur festen Montage am Fahrrad sind ganz schick. Hell, leicht und meistens mit Standlichtfunktion. Eigentlich wollte ich über das Philips Lightring einen abschließenden Bericht schreiben – aber es ist nicht mehr auf dem Markt. Also, was soll das dann. Es gibt anderes, was besser nie auf den Markt gekommen wäre – ein Beispiel das Rücklicht mit Standlicht von Prophete. Nun ist Prophete als Baumarkt-Teilelieferant nicht Premium-Qualität, aber dass das Rücklicht einfach so auseinanderfällt…. Ich hoffe mal, dass es am zu schweren Kabel lag und nicht an der mangelende Verklebung. Verklebungen finde ich auch mehr so naja.

Bevor ich das Prophete wieder zusammengeschraubt mit Kabelbindern fixiert hatte, habe ich die Kabel auf der Platine festgelötet. Und da fiel mir ein, dass ich auch immer so einen dummen Wackelkontakt bei dem Trailerbike habe. Vielleicht benutze ich einfach zu dicke Kabel, aber die Sicherung, mit der die Kabel in das Gehäuse des Trelocks gehalten werden, halten so … 2x den Austausch der Drähte aus? Also habe ich das hochwertigere Gehäuse geöffnet um auch da die Kabel festzulöten. Ob das jetzt wieder dicht ist? Bestimmt nicht. Silikon macht das schon – aber ich habe auf die Zugabe von Dichtmaterial verzichtet und auch hier einfach wieder Kabelbinder verwendet. Oxidieren taten im Übrigen auch die Eingeweiden der Gehäuse, in denen Leuchtmittel in Form von Glaskolbenlampen gehalten wurden. Mal sehen wie lange das alles wieder hält.