27 Sekunden

Metallsaege, Kombizange

Aus der Werkzeugkiste des Kindergartens gegriffen

Screenshot der Stoppuhr von iOS

Hätte ich von Anfang an die Metallsäge benutzt, wäre es noch schneller gegangen

Langbeiniges Kind in Kinderanhänger

Unten links hängt der Rest vom Schloss – und im Hänger in den Gurten ein schlafendes, trockenes Kind

Wechselwäsche auf der Arbeit zu haben hat Vorteile bei Regenwetter. Wenn nicht gleichzeitig andere Prinzipien vernachlässigt würden – aber es gibt für den Fall der Fälle ja immer noch die Werkzeugkiste oben im Schrank im Kindergarten.

Aber langsam: Es regnete, Ersatzhose eingepackt – da es absehbar war, auch mit Regenhose nass zu werden – mit Anhänger statt mit Trailerbike gefahren, Anhängsel am Kindergarten abgeschlossen, zur Arbeitsstelle gefahren, dort die Hose gewechselt und die nasse über die Heizung gehängt und hängen gelassen. Fehler. In der Hosentasche war der Schlüssel für das billige Baumarktschloss, das sich mit gut-zu-Reden nicht öffnen ließ. Das Zahlenschloss hatte ich nicht auf die Schnelle gefunden. Also, die pädagogischen Fachkräfte (diese werden seit letztem Jahr gesiezt und mit Nachnamen angesprochen) um Mittel zur Öffnung gebeten und tatsächlich gab es Kombizangen und eine Metallsäge.

27 Sekunden später hat das Schloss aufgegeben.

Aber die Diskussion über das Abschließen von Eigentum im öffentlichen Raum ist ja schon was älter:

Ein Mann kommt zu Mohammed und fragte ihn: „Soll ich mein Kamel überhaupt anbinden, wenn ich doch auf Gott vertraue?“
Er antwortete: „Binde dein Kamel an und vertraue dann auf Gott.“
Quelle

Ich entlaste Städte – auch Wuppertal

Jüngling hinter Lastenrad mit Pappkarton in der Hand

Könnte so schön sein. Pressefoto. Bildquelle „DLR“

Zettel am Whiteboard

In der ersten Euphorie unterschriebene Einwilligungserklärungen in die Datenerfassung und Verarbeitung der poteniellen Fahrer

Offene Tür zu einem ansonsten verschlossenen Raum

Dieser Raum an der Bergischen Universität ist frei, weil er keine Nummer hat und damit auch nicht zuordnenbar ist – somit also quasi nicht existent ist.

Hurra, das DLR sucht Testpiloten für Lastenräder. Also habe ich einen Antrag gestellt (kenn ich mich mit aus) und direkt mal 2 Lastenräder für meine zentrale Einrichtung bestellt. Gut, war jetzt etwas proaktiv, musste mal hier und da ein bisschen Wogen glätten und Gemüter beruhigen, aber im Anschluss daran hatte ich die Finanzierung hausintern stehen und wartete auf einen Anruf. Der kam 2 Wochen später und ich habe mich wie Bolle gefreut.
Bestellt hatte ich ein „Lieferbike“ das eventuell sogar in die Aufzüge gepasst hätte, und ein „Long John“ um mal eben zum Haspel oder Freudenberg mit größeren elektronischen Equipment keinen Parkplatz suchen zu müssen.
Intern habe ich schon mal die Einverständniserklärungen der potentiell Fahrenden für die Datenverarbeitung eingesammelt – und beim betreffenden Telefonat das „Lieferbike“ mit seiner 7-Gang-Schaltung als nicht wuppertaltauglich disqualifiziert.

Qualifiziert für die Ausleihe hätte mein Vorhaben: eine Abstellmöglichkeit an der Arbeitsstelle, die ausreichend geschützt für die Sicherungsdefinition der Versicherung gewesen wäre.
Das hat dem Vorhaben dann das Genick gebrochen.

Denn einen solchen Raum gibt es derzeit nicht an der Bergischen Universität Campus Grifflenberg. Ich bin mit einem wohlgesonnenen Kollegen aus dem Baudezernat über den Campus gezogen und wir haben wirklich okkulte Räumlichkeiten in Augenschein genommen – aber außer den Streusalzlagern der Hausmeister gibt es keine ebenerdigen Räume, die ausgebaut genug sind, um ein Rad direkt bei Licht anzuketten und den Akku nachfüllen zu können.
Schade. Mal sehen, was die Zukunft bringt.
Vielleicht auch mal die versprochene Downloadmöglichkeit beim Drittmittelgeber der Auswertung der Mobilitätsumfrage von vor 2 Jahren – sonst muss ich hier noch auf meine mir inoffiziell zugespielten Dateien zurückgreifen…

iPhone gefunden

Handy in blauer Hülle mit Seepferdchen

Am Wegesrand gefundenes iPhone mit Seepferdchenhülle und Hund auf dem Sperrbildschirm

Bedingt durch mein neues Hobby halte ich mitten in der Pampa einfach an, um die überfahrenen Tiere mit Hilfe meines Handys zu dokumentieren. Dabei sah ich im April etwas Blaues etwas ab vom Straßenrand: die Hülle eines iPhones im feuchten Laub. Hurra!, dachte ich, endlich ein besseres Gerät als meines! Da das Gerät im Dreck stak, habe ich es mit zu mir nach Hause genommen und auf der Heizung getrocknet. Danach mit einem Staubsauger den Dreck aus den Öffnungen entfernt und das Gerät geladen. Den Apple-eigenen „Lightning“-Stecker konnte ich mir auf der Arbeit ausleihen. Nach dem Ladevorgang habe ich das Gerät angeschaltet und der Sperrbildschirm leuchtete auf – mit einem Datum von November – mitten im April.

Blatt Paiper mit Druckerschwärze

Fundanzeige vom Fundbüro

Da die SIM-Karte gesperrt war, die Zahlencodes auf der SIM-Karte wenig aufschlussreich und die IMEI-Nummern-Zuordnung für mich nicht einsehbar, habe ich das Gerät zur Polizei gebracht, da das Fundbüro in Barmen für mich nicht grade auf dem Weg zur Arbeit liegt. Auch mit dem Gedanken, dass das Gerät nach einem halben Jahr in meinem Besitz übergehen könnte, wenn die vermutlich hundehaltende Person sich nicht meldet.

Die Person hat sich nicht gemeldet, habe ich erfahren, als ich mich beim Fundbüro nach einem halben Jahr via E-Mail gemeldet habe und dabei darüber informiert wurde, dass für die Auslösung der Fundsache 10€ Bearbeitungsgebühr fällig werden.

Auf der Fahrt zum Fundbüro habe ich einen Radfahrer auf der Nordbahntrasse auf seinen niedrigen Luftdruck hingewiesen und direkt meine Luftpumpe zur Verfügung gestellt – hat die Fahrt wenigstens einem was gebracht.

Telefon-Screen mit irrelevanten Informationen

Aktiverungssperre eines iOS-Gerätes

Denn mir hat das folgende Prozedere grade mal Erfahrungen, aber kein neues Handy gebracht: Ich habe das Gerät ausgelöst und eine Quittung über die bezahlten 10 € bekommen. Das Gerät funktionierte immernoch und hatte einen Akkustand von 88% – nach einem halben Jahr im ausgeschalten Zustand. Die SIM-Karte war entfernt worden und es meldete sich die Installations-Routine. Gut, die ersten Schritte mit iTunes gegangen – bis zur Aktivierungssperre, die mir mitteilte, dass das Gerät mit der Apple-ID „t•••••@outlook.de“ verknüpft sei.
Also gut, Apple kontaktiert und die Aufhebung der Sperre erbeten, immerhin befände sich das Gerät nach deutschem Recht in meinem Besitz. Fast. Das Gerät ja, das was drauf ist: nein. Also habe ich jetzt ein Display und einen Akku eines iPhone6. Die Aktivierungssperre ist vom vorherigen Besitzer gesetzt worden und kann laut Hersteller nicht vom Hersteller zurückgesetzt werden, es fehlten Informationen zu dem Vorganges meiner Inbesitznahme. Die über das Webfrontend des Chats heraufgeladenen Bilddateien der Quittung und der Fundanzeige würden nicht ausreichen. Tja, hätte der Call-Center-Vorgesetzte mal das Urteil gekannt – das hätte ihm einiges an Atemluft sparen können. Eine Kontaktierung der/des Vorbesitzenden über den Fund wurde auch abgelehnt. Der Hersteller ist natürlich nicht daran interessiert, dass ich ein gefundenes Handy weiter benutze – ich soll es mir schließlich kaufen. Oder nach China schicken, wo der ID-beinhaltende Chip ausgelötet, geflashed und wieder eingebaut werden kann. Diese Möglichkeit raunte mir ein Arbeitskollege beim Mittagsmahl zu.

„Find my iPhone“ funktioniert eben auch nur da wo Netzabdeckung ist – jetzt wohl auch nicht mehr, wo das Gerät als schwarzer Block in meiner Schublade bei den anderen gestorbenen Handys sein Dasein fristet.

Wer also ein iPhone findet: einfach liegenlassen.

Billige Rücklichter zum Verbleib am Fahrrad

Kaputtes Rücklicht

Lag es an der neuen Bereifung? Das Rücklicht hat die Vibrationen nicht ausgehalten

Verklebtes Gehäuse eines Fahrradrücklichts wird geöffnet

Verklebtes Gehäuse

Platinenkontaktstellen in einem Rücklicht

Platinenkontaktstellen im Trelock

LED-Lichter zur festen Montage am Fahrrad sind ganz schick. Hell, leicht und meistens mit Standlichtfunktion. Eigentlich wollte ich über das Philips Lightring einen abschließenden Bericht schreiben – aber es ist nicht mehr auf dem Markt. Also, was soll das dann. Es gibt anderes, was besser nie auf den Markt gekommen wäre – ein Beispiel das Rücklicht mit Standlicht von Prophete. Nun ist Prophete als Baumarkt-Teilelieferant nicht Premium-Qualität, aber dass das Rücklicht einfach so auseinanderfällt…. Ich hoffe mal, dass es am zu schweren Kabel lag und nicht an der mangelende Verklebung. Verklebungen finde ich auch mehr so naja.

Bevor ich das Prophete wieder zusammengeschraubt mit Kabelbindern fixiert hatte, habe ich die Kabel auf der Platine festgelötet. Und da fiel mir ein, dass ich auch immer so einen dummen Wackelkontakt bei dem Trailerbike habe. Vielleicht benutze ich einfach zu dicke Kabel, aber die Sicherung, mit der die Kabel in das Gehäuse des Trelocks gehalten werden, halten so … 2x den Austausch der Drähte aus? Also habe ich das hochwertigere Gehäuse geöffnet um auch da die Kabel festzulöten. Ob das jetzt wieder dicht ist? Bestimmt nicht. Silikon macht das schon – aber ich habe auf die Zugabe von Dichtmaterial verzichtet und auch hier einfach wieder Kabelbinder verwendet. Oxidieren taten im Übrigen auch die Eingeweiden der Gehäuse, in denen Leuchtmittel in Form von Glaskolbenlampen gehalten wurden. Mal sehen wie lange das alles wieder hält.

Wuppertaler Schleichwege 5.1: durchs Ostersiepen

Auf der Probefahrt mit dem CITYPANTA® bin ich das erste Mal ein Teil der Strecke gefahren. Dabei habe ich festgestellt, dass es noch weitere Möglichkeiten gibt, den Campus Grifflenberg vom Tal aus relativ verkehrsarm anzufahren – durch ein untersonniges, irgendwie totes Viertel. In diesem Viertel stehen Blechbüchsen an einem Werktag Stoßstange an Stoßstange. Bis zu der Stelle, an der ein Poller den Weg weiter blockiert. Da nicht mit Radfahrenden an dieser Stelle, wie überhaupt in Wuppertal auch sonst nicht gerechnet wird, hindert mich nicht einmal ein Verbotsschild an dem Ausprobieren der weiteren Wegführung – allerdings muss ich den Stufen im geklinkterten Weg nach Westen attestieren, dass sie mich abgehalten haben, noch tiefer in den „Wald“ vorzudringen.

Klick auf die Titel um die Overlays auf der Karte sichtbar zu machen

Durch das Ostersiepen
Die Route mit dem Lift im Parkhaus A
Generiere den Link zur Karte mit ausgewählten Overlays und angezeigtem Ausschnitt

Dieser hier vorgestellte Weg ist weniger steil und noch verkehrsärmer als die Route über die Pfalzgrafenstrasse, die auf die Max-Horkheimer-Straße mündet, bevor zwei Parkhäuser den Mitarbeitenden und Studierenden signalisieren, dass sie ruhigen Gewissens mit dem eigenen PKW anreisen dürfen, denn es wird kostenlos Abstellfläche für sie bereitgehalten – für andere Formen der Mobilität ist kein Geld da.

 

2. geplatzter Schwalbe Marathon Racer

Geborstene Karkasse

Peng- und die Karkasse ist geborsten.

Kaputte Reifenflanke

Auch beim Vorderrad ist die Karkasse kaputt – grade noch rechtzeitig gesehen

Ok, mein Sohn hat wieder gewonnen. Der übliche Pannenschutz half nicht bei Snake-Bites, den danach installierten Vollgummireifen „Tannus“ hat er kaputt gekriegt und jetzt auch noch den danach wieder montierten Drahtreifen. Das wäre bei mir normaler Weise unter – „shit happens“ verbucht worden, wenn nicht der Reifen a) teuer gewesen wäre, b) ein Schwalbe Marathon Racer … und da klingelte etwas – so einer ist mir doch auch vor Kurzem geplatzt. Geplatzt! Die Karakasse hat einfach nachgegeben. Jetzt kann ich natürlich nicht versichern, immer den korrekten Reifendruck gefahren zu haben und auch über das Alter des Materials kann ich keine Aussagen treffen – nur – es ist der Zweite innerhalb eines Jahres. Mit den Reifenflanken haben die es wohl nicht so bei dem Modell.

Ich habe den Codex von TheWridersClub (TWC) anerkannt, weil ich nur aus eigener Erfahrung berichte. Im vorletzten Newsletter von TWC stand dann im letzten Absatz:

Problemlos Radfahren auch bei leichtem Schneefall oder starkem Regen soll der „Marathon GT 365“ von Schwalbe ermöglichen. Ein Allwetterprofil mit Lamellen in Verbindung mit einer speziellen Gummimischung bietet den dafür erforderlichen Grip selbst bei niedrigen Temperaturen. Für einen hohen Pannenschutz sorgt eine zweifache Gewebelage innerhalb der Karkasse kombiniert mit einer 2,5 Millimeter dicken Schicht aus Spezialkautschuk. Schwalbe spricht selbst von einem „Ganzjahres“-Reifen und bietet für fünf Blooger den Marathon GT 365 zum Test an. Schreibe direkt an (..) und erkläre, warum du der richtige Tester bist.

Und ich war überzeugend als Blooger! Die ersten Tests laufen! Meine Kinder testen jetzt auf ihren Pedelecs das Produkt und ich werde nach spätestens 365 Tagen darüber berichten.

Beim Austausch der Reifen habe ich dann am Vorderrad des Rades des Sohnes auch eine kaputte Karkasse beim verwendeten Marathon Racer bemerkt. Hat sich direkt schon gelohnt auf die neuen Reifen umzusteigen.