Hannover

Umgedrehtes Leihfahrrad am Bahnhof

Chinesischer Fahrradverleih – diesmal Mobike – gibt es nicht in Wuppertal

Gut belegter Fahrradständer

Zufällig als Beispiel ausgewählter Fahrradständer vor einem Wohn-/ Geschäftshaus – gibt es nicht in Wuppertal

Müllcontainer die im Kreis stehen

Platzprobleme – na immerhin die gibt es auch in Wuppertal

Fahrradstadt Wuppertal. Ich komm aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Wie schön ist die Teller-Innenansicht doch bloss und der Rand ist so hoch… Wuppertal hat ein Konzept bekommen. In dem steht allen Ernstes: „Nicht zuletzt dadurch hat Wuppertal in der Außenwahrnehmung einen großen Imagegewinn erfahren und wird als „Fahrradstadt“ gesehen.“

Das nenne ich selbstbesoffen. Na, immerhin hat es ein Radverkehrskonzept auf die Website der Tagesschau geschafft.

Hannover hat auch ein Aktionsprogramm für mehr Radverkehr. Oder sollte ich schreiben – noch mehr Radverkehr? Im Modal-Split 2014 waren immerhin 19% der Fahrten Fahrten mit dem Fahrrad.

Da will das Wuppertalinstitut mit Wuppertal auch hin. Nur der Weg dorthin ist teuer:

Diese „Einsteigerstadt“ hatte beim letzen Mal Modal-Split-Messen eine 1 beim Radverkehrsanteil vor dem Komma. Und nur eine 1. Und positives Denken „Wuppertal wird Fahrradstadt“ reicht eben nicht. Sondern nur: Auto weg und Fahrrad fahren. Und wer kein Auto hat(te) kann halt nicht mitdazubeitragen.

Ortlieb hält – nun ja

Abnutzung – die angenähte Trägerhalterung fehlt

Loch in der Frontseite der Tasche

Schulhefte, Bücher und Federmappe auf einem Haufen

9. Klasse Gymnasium – Schulhefte, Bücher und Federmappe

Fahrradtasche im Regen

Im ersten Regen perlen die Tropfen noch

Meine Backpack-Ortlieb-Tasche habe ich 1992 gekauft und sie hat eine lange Zeit im Dunklen gefristet, weil für den Transport in meinem bisherigen Leben die Frontroller praktischer waren. Nachdem die beiden Frontroller (also kleinere und symmetrische Fahrradtaschen) verschlissen waren, habe ich begonnen die Backpacker-Taschen im Alltag zu verbrauchen. Benutzen ist bei mir immer verschleißbehaftet – also Verbrauch.
Nach 5 Jahren Nutzung im Alltag ist natürlich der Lack ab, und ob sie noch wirklich dicht ist, stelle ich mal zur Disposition. Kleine Bestandsaufnahme: Drehwirbel gebrochen, Schultergurt-Befestigung fehlt an einer Seite, Haken auf der Vorderseite nur noch mit einer Niete und die Haken auf der Rückseite sind ja schon getauscht gewesen – das PVC durch unzählige Rollvorgänge bis auf das Gewebe abgeschabt, der geklebte Klettverschluss schon seit Ewigkeiten ohne Funktion. Zuletzt habe ich die Tasche mit einem Spanngurt geschlossen, der am Rad verblieben ist.
Ich weiß nicht mehr aus welcher Motivation ich damals die Frontroller außer Betrieb gesetzt hatte, ob verloren oder verschlissen. Fest stand bei mir auf jeden Fall, dass ich als nächste Tasche mir wieder eine Ortlieb-Tasche kaufe.
Nur – ich habe sie nicht für mich gekauft, sondern sie war eigentlich als Geburtstagsgeschenk für den Sohn gedacht, der mit der Touren-Backpackertasche (VauDe) von seiner Oma zur Schule fährt.
Also dachte ich, dass eine chice neue Tasche vielleicht ganz angesagt wäre -. oder was schenkt man einem 15jährigen? Eine neue Grafikkarte? Einen iTunes- oder Amazon-Gutschein? Nur … hätte ich mal Vorab-Erkundigungen eingezogen: das zu transportierende Volumen ist deutlich größer, als das, was bei mir in der Tasche sein Dasein fristet. Während ich mit „Laptop“ 80% meines Tagesgeschäft bewältige, ist bei ihm 95% Gewichtsprozent Papier. Inklusive Buch.
Große Leseempfehlung im Übrigen – ich habe es beim lobot entdeckt gehabt.

Mit der neuen Tasche … ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren … sieht mein Fahrrad inzwischen kaum noch improvisiert aus. Der Akku ist an der vom Hersteller gedachten Position, die Fahrradtasche edel, die Schutzbleche gleichfarbig … eigentlich schon fast ein bisschen gesetzt und spießig.

Der Sohn fährt jetzt diesen ausreichend großen Rucksack spazieren.

Ständer-Stories

Vielleicht eine neue Reihe? Da ich jetzt im 4. Jahr mein Fahrrad an den immergleichen Ständer stelle, verändert sich nicht der Ständer, oder mein Rad, sondern vielmehr die Räder, die sonst noch an diesen Ständer abgestellt werden. Technische Besonderheiten fallen mir da natürlich sofort auf. Für einen eigenen Beitrag ist die Grundlage zu dürftig, also stelle ich sie mal so zusammen:

Klappradtuning

Angeschraubte Cantilever-Sockel mit verbauter V-Brake mit Brake-Booster

EIn Klapprad mit aufwändiger Verzögerungsmechanik. Ich glaube, dass ein Rücktritt im Hinterrad hier ein baujahrgerechte Ausstattung gewesen gewesen wäre. Stattdessen ist hier eine 5-Gang-Schaltung ohne Rollenbremse montiert. Dafür wurden an den Rahmen Sockel für modernere Seilzugbremsen geschraubt – und  gekrönt von einem gefrästem und rot eloxierten Aluminiumblock, der dafür sorgt, dass beim Bremsen nicht allzu sehr die Sattelstreben auseinanderstreben.

Schmutzige weiße Reifen

Der Grund weisse Bremsklötze zu benutzen – oder schwarze Reifen

Böse Falle. Fahrrad wegen den chicen weiße Reifen gekauft – und dann den Fehler gemacht und bei Regen das Rad gefahren. Da helfen auch keine Schutzbleche. Der Abrieb der Bremsklötze ist sichtbar und versaut die Optik. Es gibt auch rosa eingefärbte Bremsklötze.

Mofa in Fahrradständer

Ich bin ein Fahrrad. IN WUPPERTAL GELTE ICH ALS FAHRRAD!  – Menno!

Leute gibt’s …
 

SchutzBLECH – 2. Teil

Kaputtes Fahrradteil

Kaputt – hat das Dingen eigentlich einen Namen?

Löcher in Schutzblech von unten

Löcher freihändig bohren – eine Kneifzange mit rechteckigem Abdruck wäre hübscher

Schutzblech mit Kabelbindern fixiert

Kabelbinder – fertig!

Der zweite Teil zur Reihe: SchutzBLECH, weil mein Schutzblech in zwei Teilen war. Einer hing noch an der Querverbindung zwischen den beiden Sattelstreben, das andere noch in sich zusammen. Immerhin.

Die Kräfte waren anscheinend zu groß für das Dingen ohne Namen, das von oben auf Schutzbleche geklemmt wird und die Möglichkeit bietet, mit einer Schraube (in die mir auch unbekannt zu benennende Strebe) fixiert zu werden. Wäre die „Bohrung“ oder die Gewindehülse 90° Grad (deg)  gekippt nach unten zeigend in den Rahmen gesetzt worden, hätte ich nicht das Problem, sondern ein anderes: WIE BEFESTIGE ICH EIN BELIEBIGES SCHUTZBLECH AN EINEM BELIEBIGEN RAHMEN?

Spoiler: trivial ist es nicht, und es zu tun kann Nerven und Zeit kosten. Schutzbleche sind obligatorisch an einem Fahrrad im Ganzjahresbetrieb mit dem Anspruch die Kleidung nach der Fahrt nicht wechseln zu wollen.

Die gewählte Lösung ist weder optisch noch von der Haltbarkeit her der Weisheit letzter Schluss, aber wie ich rechteckige Löcher mit gefalzten Rändern in ein Schutzblech bekomme, ohne es auszubauen, ist mir auch schleierhaft.

Immerhin ist durch diese Lösung die Geräuschkulisse des scheppernden Bleches deutlich reduziert worden. Aber das war ja eigentlich das Schöne …

Was so ein Schaltwerk alles aushält

Abgefallene Rolle an einem Schaltwerk

7. Dezember – eine Rolle steigt aus -und liegt auf der Straße

Verbogenes Schaltwerk

26. Januar – Schaltwerk wird einmal um das Ritzelpaket gezogen –  früh genug bemerkt und wieder gerichtet

Ausgebautes, verbogenes Schaltwerk

29. Januar – der Sohn tritt durch

Einen hab ich noch. Passend zur Jahreszeit – ein Schaden an meinem Ganzjahres – und somit auch Winterfahrrad. Aus dem preisgünstigen „Acera“-Schaltwerk verabschiedete sich das obere Spannrad. Alles easy, der Händler war in Laufweite und konnte mir einen 3mm-Innensechskant nach kurzer Diskussion (ja, ich brauchte wirklich 3mm…) das passende Werkzeug geben. Irgendwas war also doof mit dem Schaltwerk – nur was, war mir egal, dann pass ich halt auf, wenn ich auf das größte Ritzel die Kette auflege.

Naja, ich schon, mein Sohn, dem ich das Rad für Besorgungen auslieh, weil es das einzige mit Spikes auf beiden Reifen ist … kam ungefähr 500m weit durch den Schnee damit. Bis zum ersten Mal nach unten schalten halt.

Das nachgekaufte Schaltauge brach nicht, sondern verformte sich  – und eine Halteschraube am Rahmen gleich mit. Das Material des Schaltauges könnte etwas zu zäh sein – für meinen Geschmack. Der Rest des Schaltwerkes wickelte sich zwischen Speichen und Ritzelpaket und konnte nur destruktiv entfernt werden.

Ey, ich bau mir ein Winterrad … dann ist Winter … und jetzt steht es rum. Ob ich noch mal etwas zum Ausleihen bereitstelle?

BLOGPAUSE auf westrad.de

Seit meinem 500-Beitrag-Blog-Jubiläum sind jetzt über 1.000 Tage und 250 Beiträge vergangen. Dabei habe ich mir den Beweis erbracht durchaus bei einem Meta-Thema „Fahrrad“ bleiben zu können und dass – mit einer von anderen uneingeforderten Regelmäßigkeit – montags Morgens um 7:00 ein neuer Beitrag abrufbar ist. Ein Beitrag braucht dabei in der initialen Erstellung etwa 3 Stunden. Dann zieht er tagelang und wird bis zu 10 Feinschliffen unterzogen. Im Vorlauf sind dabei immer so etwa drei bis vier Beiträge. Daher sind die Bilder manchmal schon mehrere Wochen alt.

Aber ich habe mir noch ein paar andere Hobbies im Leben eingefangen ;-)

Jetzt werde ich mich in der „Sauren-Gurken-Zeit für Fahrräder“ um ein 850.000-€-Projekt kümmern:

https://dorfkirche-schoeller.de

Oder um das low-budget-Projekt:

https://radup-wuppertal.de

Oder das unbezifferbare Projekt mit einer Antwort auf die Frage:
Wie meinst Du lassen sich Menschen für das Pedelecfahren ködern?

https://bikerbase-bergischland.de  (unregistriert)

– das Bewertungsportal für Zweiradfahrer im Bergischen Land. Wer zwei Räder unter sich hat, darf sich mit ihren/seinen Vorlieben präsentieren. Mit viel Raum für Selbstdarstellung  – Zweiradfahrerende sollen zeigen, was sie haben!* Gleichzeitig mit einem Feedback-Kanal aus der Community – allerdings noch unklar, ob als Facebook-App, als gutes altes Forum oder etwas ganz Neuem – ein paar Screens habe ich allerdings schon im Kopf um die Hedonisten und nicht die Ökos einzusammeln.

*Dank an Natascha**, die zwar ein Interview nicht freigegeben hat, aber gute Ideen müssen in die freie Wildbahn!
** Name geändert