Material: Benutzt wird Kettenpeitsche (5), Shimano-Cassetten-Vielzahn-Nuss (4)

Kette kracht – Tritt ins Leere

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Teilweise zahnlos im 4. Gang

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Demontiertes Hinterrad mit abgenudeltem Ritzelpaket

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Aufgesteckte Vielzahnnuss für halbzölliges (½“) Werkzeug

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Gegenhalten mit der Kettenpeitsche

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Entferntes Paket – darunter liegender Freilaufkörper

Es ist ja nicht immer so offensichtlich etwas kaputt. Wenn so ein Stück aus einem Kettenritzel herausgebrochen ist, und ich deswegen nicht mehr richtig schalten und fahren kann, dann sehe ich das auf einen Blick. Wenn ich denn mal dahin schaue.

Wenn mein Sitzbein aber beim Anfahren im Wiegetritt mit Schwung auf dem Sattel auftrifft, weil die Kette mehrere Zähne überspringt, sehe ich die Ursache nicht sofort.

Die Zähne des Ritzels sind dann inzwischen zu weit auseinander – das Ritzel verschlissen und die Kette ratscht über sie hinüber.

Das führt zu einem unangenehmen Geräusch und einem noch unangenehmeren Gefühl im Schritt.

Natürlich ratscht es am ehesten, wenn die Kraft, die auf die Kette einwirkt plötzlich groß ist – so wie beim Anfahren mit besetztem Anhänger. Das kostete mich ja auch schon ein paar KettenblattGarnituren.

Schaltfehler – jaja – aber das jetzt ist „nur“ Verscheiß.

So eine Kassette mit sieben Ritzeln kostet etwa 30 EUR, etwa die Hälfte habe ich in die Werkzeuge investieren müssen.

Diese zwei Werkzeuge, die nicht in meinem Werkzeugkasten vorhanden sind, brauche ich zusätzlich:

  1. die Kettenpeitsche
  2. eine Shimano-Ritzel-Kassetten-Vielzahn-Nuss

Die Kettenpeitsche benötige ich – nicht um mir nicht die Finger schmutzig zu machen – sondern um gegenzuhalten. Das Festdrehen der innengezahnten Vielzahnmutter geht ohne die Peitsche, aber so eine Hinterradnabe hat einen Freilauf – und sollte der nicht fest sein, verhindert dieser wirkungsvoll das Lösen der Mutter. Und in einen Schraubstock passt die Nabe erst, wenn alle Speichen durchgeknippst wurden – aber das ist eine andere Geschichte …

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