Material: Benutzt wird Hakenschlüssel (2), Innensechskant 5mm (22), Innensechskant 8mm (3), Kreuzschlitzschraubendreher PH 2 (25), Kurbelabzieher (14), Shimano-Innenlager-Vielzahn-Nuss (2)

Tret-Sensor am Octalink-Innenlager

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126mm lange Innenlager-Achse gegenüber der bisher verbauten 118mm-Lagerpatrone

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Hollowtech- oder Octalink-Kettenblattgarnitur von Innen mit anhaftender Magnetscheibe

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Sensor mit korrektem Abstand

Ja, der Umbau ist schnell gemacht. Bööh. Ne, diesmal gab es ein paar Umstände, die zu einer etwas längeren Verweildauer auf meiner Werkbank führten.

Im Vorfeld hatte ich schon gesehen, dass das Innenlager kein Vierkantlager war sondern ein OctalinkHollowtech. Die brauchen  andere Magnet-Scheiben für die Tretlager-Sensoren als die einfachen FAG-Lager. War einfach: „Hollowtech“ steht auf den Kurbeln. Nur als ich 8mm-Innensechskantschraube mit Gummidichtung aus der ersten Kurbel geschraubt hatte, sah ich, dass ich da sogar einen anderen Kurbelabzieher als bei den Vierkantlagern brauche. Wenn ich schon einen neuen Kurbelabzieher brauche, dann kann ich mir auch einen Hakenschlüssel dazubestellen.

Nächster Schritt – die Kurbeln sind runter, der alte Kettenschutzhalter am Tretlager entfernt, der Sensor an der richtigen Stelle, die Magnetscheibe -plupp- am Kettenblatt (hält da ohne Verschraubung nur aufgrund der Magnetkräfte) – zusammenschrauben, an der Kurbel drehen, Widerstand spüren.

Och nö, nicht schon wieder eine Verzögerung. Diesmal brauche ich für den Umbau wieder ein neues Innenlager mit einer längeren Achse. Könnte ich beim nächsten Umbau eigentlich direkt mitbestellen (genau wie Felgenband).

Jetzt ist der Sensor und die Magnetscheibe am kleinsten Kettenblatt im richtigen Abstand. Der Umwerfer bedarf nun einer Nachjustierung, da die Kette etwas weiter außen verläuft. Die Kettenlinie ist 9mm verschoben, aber das ist bei einer Kettenschaltung zu verschmerzen.

Apropos Kettenschaltung – ein Grund mich gegen den Tretlagermotor zu entscheiden war, dass es ohne die Wahlmöglichkeit an Kettenblättern erheblich schwerer ist, die Berge ohne Akku hochzukommen – geschweige denn mit Anhänger. Eine kombinierte Naben- und Kettenschaltung im Hinterrad, die das Fehlen der Wahl der Kettenblätter kompensiert, hätte das Budget gesprengt.

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