Material: Benutzt wird Innensechskant 5mm (23), Kettenpeitsche (5), Maulschlüssel 14mm (7), Shimano-Cassetten-Vielzahn-Nuss (4)

Projekt Bergziege: hinten nur 7-fach

7-fach-Schalthebel mit verblichener Ganganzeige

Vom Daumen blankgeriebene Schelle

distanzring_ritzel_kassette_freilaufkoerper

Distanzring auf Freilaufkörper der Kassettenaufnahme

8-fach Schalthebel montiert am Fahrradlenker

Im Alltag ein Gang mehr!

3mm haben oder nicht haben – Es war ja schon ein Drama von 130mm auf 135mm zu kommen, und für einen Hinterradmotor mit einer breiterem Ritzelpaket als 7-fach wird noch mehr Platz gebraucht. Da fiel mir ein, dass mein Alltagsrad – seit ich seinen Vor-vor-vorgänger 1992 gekauft hatte – hinten nur 7-Gänge zur Wahl hat. 7-fach ist jetzt eher untere Grenze und war als Nabe für ein neues Hinterrad gar nicht mehr erhältlich. Daher habe ich ein Laufrad, das auch mit mehr Zahnkränzen bestückt hätte werden können – aber ich hatte ja den Schalthebel für 7-fach. Ein Distanzring sorgte hier für die Möglichkeit der Beibehaltung des Hebels. Den Schaltwerken ist das egal, wie viele Gänge sie schalten, die Rasterung ist im Hebel am Lenker.

Bei dem Projekt Bergziege ist also ein Upgrade für meine bestehende Hardware drin gewesen. Oder anders ausgedrückt: kaskadierender Wohlstand. Denn ich habe statt eines weiteren 7-fachen Hebels einen 8-fachen bestellt. Der Verschleiß am Ritzelpaket und Kette rechtfertigte ohnehin mal wieder einen neuen Satz Teile.

Die Bergziege entspricht mit ihren 14-Gängen nicht ganz meiner Definition von wuppertaltauglich – ich werde mich auf die Suche nach einem größeren (mehr als 52 Zähne) Kettenblatt machen.

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