Material: Benutzt wird Hammer (13), Innensechskant 4mm (20), Innensechskant 5mm (23), Maulschlüssel 8mm (16)

Projekt Bergziege: keine Panik vor Hydraulik

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Originale Schraube war nicht dabei

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Ohne Schraubstock geht das nicht.

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Entlüften bzw. mit Hydrauliköl befüllen

Hydraulische Bremsen sind teuer. Also habe ich mir eine Gebrauchte gekauft. Leider wusste der private Verkäufer nicht, was alles dazu gehörte. Das Sammelsurium an kleinen Schräubchen war sowohl zu viel wie zu wenig. Als ich sie montieren wollte – fehlte wieder was. Und dann habe ich mir erst einmal angeschaut, wie das eigentlich mit dem Befüllen des Hydrauliköls geht, denn bisher habe ich komplett gefüllte Bremsen gekauft – in dieser Packung war Sattel und Hebel fest verbunden.
Bei diesem Gebrauchtkauf war die Bremsanlage teilzerlegt – am Handgriff abgeknipst. Üblicher Weise wird an einer anderen Stelle geteilt und gekürzt.
Immerhin hatte ich schon mal hydraulische Bremsen neu gekauft – zu so einer Bremse gibt es neu die gelben Klemmbacken dazu, mit denen ich die leere Hydraulikleitung in einem Schraubstock einspannen kann. Den Schraubnippel mit Widerhaken habe ich dann mit einem Hammer einschlagen können. Die Hutmutter dient als Gewindeschutz beim Einschlagen.

Natürlich ist bei zerlegtem Kauf auch erstmal ein Entlüftungskit fällig. Das Hydrauliköl, die Einwegspritzen und die PVC-Schläuche sind Pfennig-Ware. Die paar Messing-Schraubnippel, O-Ringe und Mini-Torx (den ich nicht brauchte) rechtfertigen dann die 20 – 35 Euro? Ich weiß nicht … was ich jetzt aber weiß ist, dass das Entlüften einer Hydraulik-Bremse gar nicht so schwer ist, wie ich es mir vorgestellt hatte.

 

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