Cabriofahren

Norisring-BaseCap

Wenn Cabrio, dann auch mit der entsprechenden Kopfbedeckung

Häßlicher, Infomüll präsentierender Bildschirm, der so gar nicht in ein Auto passt, sondern wie ein Fremdkörper wirkt.

Ich bin so alt. WDR 4. Ich bekenne mich zu meinem Musikgeschmack und sage: das ist am ehesten meine derzeit im Radio verfügbare Musikrichtung

Komma, Komma, Strich - fertig ist das Mondgesicht

Smilie im Staub auf der Heckklappe

Einmal im Jahr brauche ich eine Auszeit von dem ganzen Radgefahre. Dieses Mal zu „Karneval“ habe ich in die Vollen gegriffen und mir ein Auto gemietet – eins ohne Dach. Damit bin ich dann zwei Tage lang einfach sinnfrei durch die Gegend gefahren – beziehungsweise wurde gefahren.

Fahrtechnisch braucht so ein modernes Auto ja mal gar keine Fertigkeiten mehr. Gas – Bremse – Lenkrad. Da sind so viele Assistenzsysteme drin, die in den Fahrverlauf eingreifen, dass ich mich als komplett degenerierter Zellhaufen darin immer noch fortbewegen könnte. Respekt vor dem Licht – das ist wirklich in etwa so ein Sprung wie zwischen 2,4 Watt und LED mit 40 Lux. Gut gucken können muss ich als Fahrer also auch nicht mehr – die Verkehrsschilder strahlen ungewohnt hell in der Nacht. Schwieriger ist wahrscheinlich der Umstieg zurück auf eine Fortbewegungsart, bei der mehr mentale und körperliche Vorraussetzungen erfüllt werden müssen. Hoffentlich sind nicht schon alle Autofahrende dermaßen verhausschweint, dass das Fahrradfahren für sie außer Frage steht. Denn, auch wenn ich begeistert bin von Autofahren, heißt das noch lange nicht, dass ich mich nicht bewußt dagegen entscheiden könnte. Wenn mich der Hafer sticht, kann ich mir ja immer noch eines ausliehen. Ich fahre weiter so viel wie möglich mit dem Rad.

 

Summa summarum hat mich das ganze 60 ct/km gekostet. Dazu die Allgemeinheit ca. weitere 13 ct.

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