Blog-Jubiläum

wintermorgen_an_der_bundesstrasse

Einer meiner leichtesten Übungen –

fahrradstaender_campus_grifflenberg

– drei Bilder nehmen und eine Geschichte dazu erzählen,

Morgens ist die Nordbahntrasse leer

– die gar nicht zum Text passt

Als ich diesen Blog anfing, hatte ich eigentlich nur eine Bilderserie, die ich ins Internet stellen wollte. Zusammen mit der Idee einen echten Hypertext zu erzeugen wurde daraus dieser Blog. Ein möglichst selbstreferentieller Hypertext sollte es werden. Dass heißt, ich wollte den Betrachtenden dieser Website die Möglichkeit geben, innerhalb der Texte durch sämtliche Texte zu springen.
Dabei habe ich Suchmaschinen und die Gewohnheiten, die sich bei ihrer Nutzung einschleifen, unterschätzt, und meine Texte grob überschätzt.

Die selbstauferlegte Regel – jeden dritten Tag einen Blogbeitrag zu veröffentlichen, habe ich jetzt zwei Jahre lang durchgezogen – vorher war die Schlagzahl  noch höher – aber unregelmäßiger.

Auf jeden Fall ist so eine Regel eine prima Schreibübung um lange an einem Thema zu bleiben – jetzt, beim 500. Beitrag finde ich, dass ein geeigneter Zeitpunkt gekommen ist, dieses Spiel zu beenden. Ich möchte mich bei allen, die diesen Blog gelesen, verlinkt und kommentiert haben bedanken. Bedanken für die etwa 45.000 Besucherprofile, die ich seit 02/14 aufzeichnen konnte und die ich mir in der Zeit junkiemäßig – wie andere Aktienkurse – reingepfiffen habe.

Ich kenn euch nicht, aber ich weiss, wie ihr euch verhaltet – ganz anders, als ich vorher dachte.

4 Gedanken zu „Blog-Jubiläum

  1. kajin Choi

    Bitte hör nicht auf!
    Es gibt doch keinen GRUND!
    Wir lieben doch alle deine Randbemerkungen und deine Bastelanleitungen!

    #savingwestrad

    Antworten
    1. von mir Beitragsautor

      Moin kajin Choi,

      ja, es gibt keinen Grund aufzuhören, ich werde nur die Art und Weise ändern. Alle 3 Tage saugt einfach Kapazität – ich habe noch ein paar kleiner Projekte, die in diesem Themenfeld weiterlaufen:

      • den Dienstpedelec-Antrag an meinen Arbeitgeber,
      • die Bergziege,
      • die Überarbeitung des Übersetzungsrechners (inzwischen gibt es 12-Gang-Ritzel und die sowieso die Möglichkeit Kette und Nabe zu kombinieren, die ich (noch) nicht abbilden kann.)

      Und wann sollte ich die bearbeiten, wenn ich die ganze Zeit mir einen Kopf mache, was quasi übermorgen als nächstes kommt?
      Außerdem hatte ich mir vorgenommen, mich nicht zu wiederholen. Vielleicht werde ich das aber demnächst – auch eine mögliche Fortsetzung: die Stellen, die ich im Vorbeifahren fotografiert habe, in 2-3 Jahren wieder aufsuchen und möglichst den gleichen Ausschnitt wählen.

      Also: keine Sorge, es geht weiter, nur in einem deutlich geringeren Umfang.

      Antworten
  2. Frank

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum.
    Ansonsten kann ich mich nur anschliessen: bloß nicht aufhören mit dem Schreiben. Du bist hier schliesslich nicht ganz unschuldig daran, dass ich seit ziemlich genau einem Jahr mit ganz wenigen Außnahmen täglich mit dem Rad zur Arbeit fahre, also sei Dir Deines „Motivationsauftrages“ bewusst.

    Antworten
    1. von mir Beitragsautor

      Moin Frank,

      ich bin jetzt mehr „drüben“ bei Twitter unterwegs unter https://twitter.com/westrad_de. Aber auch das frisst Zeit :-) Und wenn ich in dem Fernsehbeitrag 45 Worte in einem Satz fehlerfrei hintereinander reihen kann, dann liegt das sicherlich auch an der Schreibpraxis in diesem Blog :-) So, und jetzt gehe ich doch ins Bett, anstatt den Antrag weiter zu bearbeiten…

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