2. geplatzter Schwalbe Marathon Racer

Geborstene Karkasse

Peng- und die Karkasse ist geborsten.

Kaputte Reifenflanke

Auch beim Vorderrad ist die Karkasse kaputt – grade noch rechtzeitig gesehen

Ok, mein Sohn hat wieder gewonnen. Der übliche Pannenschutz half nicht bei Snake-Bites, den danach installierten Vollgummireifen „Tannus“ hat er kaputt gekriegt und jetzt auch noch den danach wieder montierten Drahtreifen. Das wäre bei mir normaler Weise unter – „shit happens“ verbucht worden, wenn nicht der Reifen a) teuer gewesen wäre, b) ein Schwalbe Marathon Racer … und da klingelte etwas – so einer ist mir doch auch vor Kurzem geplatzt. Geplatzt! Die Karakasse hat einfach nachgegeben. Jetzt kann ich natürlich nicht versichern, immer den korrekten Reifendruck gefahren zu haben und auch über das Alter des Materials kann ich keine Aussagen treffen – nur – es ist der Zweite innerhalb eines Jahres. Mit den Reifenflanken haben die es wohl nicht so bei dem Modell.

Ich habe den Codex von TheWridersClub (TWC) anerkannt, weil ich nur aus eigener Erfahrung berichte. Im vorletzten Newsletter von TWC stand dann im letzten Absatz:

Problemlos Radfahren auch bei leichtem Schneefall oder starkem Regen soll der „Marathon GT 365“ von Schwalbe ermöglichen. Ein Allwetterprofil mit Lamellen in Verbindung mit einer speziellen Gummimischung bietet den dafür erforderlichen Grip selbst bei niedrigen Temperaturen. Für einen hohen Pannenschutz sorgt eine zweifache Gewebelage innerhalb der Karkasse kombiniert mit einer 2,5 Millimeter dicken Schicht aus Spezialkautschuk. Schwalbe spricht selbst von einem „Ganzjahres“-Reifen und bietet für fünf Blooger den Marathon GT 365 zum Test an. Schreibe direkt an (..) und erkläre, warum du der richtige Tester bist.

Und ich war überzeugend als Blooger! Die ersten Tests laufen! Meine Kinder testen jetzt auf ihren Pedelecs das Produkt und ich werde nach spätestens 365 Tagen darüber berichten.

Beim Austausch der Reifen habe ich dann am Vorderrad des Rades des Sohnes auch eine kaputte Karkasse beim verwendeten Marathon Racer bemerkt. Hat sich direkt schon gelohnt auf die neuen Reifen umzusteigen.

5 thoughts on “2. geplatzter Schwalbe Marathon Racer

  1. Norbert

    Ich finde es merkwürdig, dass die Radindustrie ihre PR-Agentur den Bloggern einen „Neutralitätskodex“ anbietet lässt, auf dass die Influncer sich als neutrale Journalisten fühlen.

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    1. von mir Beitragsautor

      … ich fühl mich nicht einmal als Influencer. Meine Selbstwirksamkeit spüre ich am deutlichsten mit einer Kettensäge in der Hand.
      Ferner hege ich leise Zweifel, dass es „die Radindustrie“ gibt, geschweige denn „neutrale“ Journalisten. Aber das nur nebenbei … wenn bei der Bestätigung für etwas für mich Selbstverständlichem noch 4 Reifen abfallen, sage ich nicht nein.

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      1. Norbert

        Natürlich gibt es ein paar nicht ganz finanzschwache gewerbliche Akteure rund um das Fahrrad. Sonst könnten die sich keine Gunnar leisten, der als „einer von uns“ auch in der „Rad-Szene“ unterwegs ist und nicht nur klassische PR-Arbeit leistet.

        Gerade heute las ich noch in
        https://netzwerkrecherche.org/ziele/pr-und-journalismus/gefallen-an-gefaelligkeiten-journalismus-und-korruption/
        mal wieder davon, dass in einer Befragung fast alle Ärzte davon überzeugt sind, sich selber nicht von Pharmareferenten beeinflussen zu lassen, aber dies von Kollegen annehmen.

        Journalismus sollte Haltung haben und dem Sinne ist der natürlich nicht neutral.

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        1. von mir Beitragsautor

          Ok, sehe ich ein. Ich gebe auch zu, dass mein Artikel bis zum Gewinn* der Reifen ein etwas anderes Ende hatte – so bei Revison 7 von 12.

          Und mit mir ja auch nicht – ich habe den Codex von TheWridersClub anerkannt, weil ich nur aus eigener Erfahrung berichte – und vom Hersteller supportete Produkttest als solche auswiese, führte ich sie durch. Nun hatte TWC einen Newsletter versendet, in dem die Kontaktdaten von jemanden von Schwalbe hinterlegt war, der gebeten werden konnte, wenn ein bestimmter Reifen von einem getestet werden könnte. Ok, meine „Media-Daten“ in eine E-Mail gepackt, um Kontaktaufnahme wegen Bereitstellung des zu testenden Reifens gebeten und – ignoriert worden. Tja, dann halt nicht. Spike-Reifen gibt es ja auch von Kenda und Continental.

          Also gut, wenn so ein Artikel über Wochen zieht, dann kann der noch an die Umstände angepasst werden. Und laut Anschreiben, das bei den Reifen war, habe ich die Reifen „gewonnen“. Nur wer Lotto spielt, kann eben auch gewinnen. Und den Satz „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ habe ich original von einem Recruiter in einem Bewerbungsgespräch gehört – und habe die Stelle nicht angetreten. Ich denke schon, dass ich deutlich gemacht habe, woher und wie ich zu diesen Reifen gekommen bin und wenn ich darüber berichte, werde ich auch immer auf diesen ersten Artikel verweisen.

          Kaum habe ich den Artikel veröffentlicht, gab auch sofort Gegenwind aus der (..) Radfahrerblase Wuppertals: https://twitter.com/Wuppertalblogs/status/1074548527227985920 … frag nicht warum bei https://twitter.com/Wuppertalblogs/ sollte doch allgemein bekannt sein, dass das auch ein Baby von mir ist.

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          1. Norbert

            Auf jeden Fall „geschickt“ gemacht vom PR-Gunnar und was du hier berichtest, bestätigt mich darin, dass es richtig war, sich fernzuhalten. Aber das muss jeder für sich entscheiden, was er mitmacht und was nicht.

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