Warburg

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Warburg-Altstadt – Markt- Parkplatz

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Was verbringt sich hinter der blauen Klappe?

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Irgendwie ist die Abstellsituation überall gleich bescheiden

Die Provinz mal wieder – stellt einfach an einem zentralen Ort eine öffentlich zugänglich und kostenfrei zu nutzende Ladestation hin. Gibt es auch in Wuppertal! Ja. In der Peripherie – und vielleicht da nicht in der Version „Felgenklemmer“.

Wer also demnächst mal den Diemelradweg abfahren möchte und Angst um die letzten Prozente in seinem Akku hat – bitte schön: kurz mal zum Altstädter Markt, da beim Altstadt-Cafe rein und den Akku draußen laden lassen.

Ich betrachte ja alles aus der Sicht eines Berufspendlers, der seine  15km Anfahrt hinter sich bringen muss. Dafür reicht für den Hin- und Rückweg eine Akkuladung. Und als mein Akku anfing zu schwächeln, war ich meinem Arbeitgeber dankbar, dass ich dort auch meinen Akku aufladen durfte.

Klar ist es schön, dass es jetzt überall Steckdosen gibt, aber ich plane solche Stationen nicht in meinen Alltag ein. Zum einen weil mein Akku für seinen Zweck ausreichend dimensioniert ist – wenn ich länger als eine Zeitstunde pendeln müsste, würde ich entweder das Fahrzeug oder langfristig die Arbeitsstelle oder den Wohnsitz ändern – zum anderen, weil ich meinen Akku abnehmen kann.
Mit Elektronen gefütterte vierrädrige Kraftfahrzeuge brauchen viel dringender eine Ladeinfrastruktur. Ohne die läuft tatsächlich nichts.
Und die Motivation dennoch solche Stationen aufzustellen? Als Stromverkäufer würde ich natürlich auch versuchen, möglichst viele Menschen von mir abhängig zu machen, nur – die verbrauchten Kilowattstunden werden nur ein Bruchteil dessen ausmachen, was an einer Tankstelle in Kilowattstunden-Äquivalenten in die Tanks gekippt wird.

4 Gedanken zu „Warburg

  1. Maria Schäfer

    Das ist cool. So Ladestationen sollte man in mehreren Städten finden. Einfach, weil der Staat ja sowieso die E-Bewegungsmöglichkeiten fördern möchte. So sind vielleicht auch mehrere Menschen dazu geneigt, E-Bikes oder Elektro-Autos zu kaufen. Ich selbst hab auch ein E-Bike und bin super zufrieden damit. Aber man muss seine Wege echt vorab gut planen, sonst kommt man nicht mehr nach Hause. :)

    Grüße

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    1. von mir Beitragsautor

      Hallo Maria,

      da bin ich aber neugierig, was Du so für Strecken planst. Alles im Umkreis von 20 km ist doch sicher erreichbar! Sogar die Abholung einer Edelstahl-Küchenspüle aus Velbert mit Hänger und 2 Kindern dabei (bei 480Wh-Akku und 3°C Außentemperatur) – ich weiß nicht, ob die Planung der Reichweite so das Bombenverkaufsargument für e-bikes4you.com (Deiner angegebenen Homepage) ist ;-) und nach Hause komm ich mit einem Pedelec allemal – mit einem E-Auto hatte ich mal Probleme.

      Gruß zurück!

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  2. Andreea

    Diese Projekten sollen mehr unterstützt werden, es ist ja toll so eine große Mobilität ohne Auto zu haben!
    Wohnst du in Wuppertal aber? Ich habe gerade ganz oben das gelesen und deshalb frage ich mich, weil es da viele Hügel gibt, oder?
    LG
    Andreea

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    1. von mir Beitragsautor

      Hallo Andreea,
      Wuppertal besteht quasi nur aus zwei Hügelketten und dem Tal dazwischen. Im Tal komme ich prima auch ohne Motor zurecht, aber sobald es die Hänge hochgeht, bin ich froh, einen in der Vorderradnabe selbst eingebaut zu haben. Oder, dass ich Kinderanhäger mit Leichtigkeit ziehen kann, oder meine Einkäufe mit dem Rad erledigen, oder einfach nur im Spannungsfeld zwischen den Radfahrern der reinen Lehre und Automobilisten diesen Blog pflege.

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