Vollgummireifen blau, 20″

13:35

Hurra, das Paket ist angekommen und darin befindet sich EIN Reifen – zum Preis von 49 €
Bei dem Preis wollte ich nicht direkt zwei kaufen, es geht schließlich um eine Lösung für ein Hinterrad.

17:59

Ok, ein bisschen Zeit gelassen und die Bedienungsanleitung studiert, in der steht, dass der Rekord beim Aufziehen eines Reifens bei 4 Minuten liegt. Ich habe erst einmal probiert, wie ein Clip in dem Felgenbett sitzen muss. Die Clips sollen 3mm länger sein als das Felgenbett breit.

18:02

Frohgemut ans Werk und reihum die Clips in den Reifen gedrückt. Das mitgelieferte Spezialwerkzeug tat hier gute Dienste.

18:08

Der Reifen – gespickt mit den Clips – wird auf die Felge gehoben

18:32

Nach 20 Minuten Gewürge  ist der erste Clip versenkt! Mit Zurhilfenahme von Vaseline, damit es besser flutscht. Dann fiel mir auf, dass das Fetten von Flächen, auf denen gebremst werden soll, irgendwie kontraproduktiv ist …

18:33

Der zweite Clip ist versenkt.

19:30

Von 28 Clips sind 16 versenkt. Es fehlen nur noch 12.

20:07

Das lustige Spiel – ich schieb dich auf der einen Seite rein, du kommst auf der anderen Seite wieder raus – geht in Verlängerung. Gerne auch der grade zuvor Reingesteckte …

22:20

Fertig montiert. Lecko fanni. Zum Glück habe ich nur einen gekauft. Einen zweiten hätte ich unmöglich an dem gleichen Tag noch montieren können.

7 Gedanken zu „Vollgummireifen blau, 20″

    1. Norbert

      Ah, im Online–Shop ist es erklärt.

      In der Felge gehalten wird der Reifen mit speziellen Clips, die seitlich in den Reifen gesteckt werden und anschließend in das Felgenmaul eingerastet werden. So sitzt der Reifen bombenfest auf der Felge. Für Unterschiedliche Felgenbreiten liegen unterschiedlich lange Clips bei. Die verwendeten Clips sollten 3-4 mm länger sein als die Felgeninnenbreite.

      Antworten
      1. von mir Beitragsautor

        bombenfest

        stimmt – ich würde, wenn ich solch einen Reifen noch einmal montieren sollte, es nur bei einer neuwertigen Felge machen. Beschädigungsfrei würde ich den Reifen da nicht mehr runterbekommen – oder mit den gleichen Clips wieder drauf – aber das will ich ja auch gar nicht, solange der Reifen noch nicht an seine Verschleißgrenze gebracht wurde. Mein Sohn gibt sich da aber alle Mühe.

        Antworten
        1. Norbert

          Ich bin auf die Erfahrungen gespannt. Bei den Leihrädern aus Fernost soll die ja nicht so toll sein, liest man.

          Antworten
          1. von mir Beitragsautor

            Also der Vortrieb auf nassem Gras oder feuchter Wiese ist nicht gegeben. Die Farbe wird durch den Abrieb der Felgenbremse unansehnlich – nur bei Regen leuchtet das Blau wieder. Der Härtegrad soll ja ein mit 6 bar aufgeblasener Reifen sein, und ja, er federt, wenn 60 Kilo Sohn draufdrücken.
            Beim Fahren habe ich eher einen leichten Höhenschlag in der Felge gemerkt, als dass ich jetzt Kurvenlage beurteilen könnte. Für mich ist nur noch relevant, ob es einen Verschleißgrenzpunkt gibt, ab dem die vergütete Oberfläche durch ist, und der offenliegende Schaumstoff schnell abrasiert wird. Aber das wird das nächste Jahr erst bringen(?)

          2. Norbert

            Klingt nach einem gemischten Zwischenfazit. Also wohl eher etwas für ein Bahnhofsrad, mit dem man nicht weit fährt und dass zuverlässig einsatzbereit sein soll.

  1. Pingback: Minus plus minus gibt … | Mit dem Fahrrad zur Arbeit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.