Linz

Modal-Split ausgewählter österreichischer Städte

Modal-Split ausgewählter österreichischer Städte (Quelle) in Anlehnung an diese Grafik deutscher Städte

In Donau-Nähe Radwege und Haltgriffe an Ampelmasten

Noch nicht fest verankert, aber schon genutzt…

Tu felix Austria. In Österreich ist es legal, 600 Watt elektrisch in ein Fahrrad zu stecken – und es bleibt juristisch ein Fahrrad. In Österreich gibt es wohl mehr Berge und damit verbunden auch Steigungen. Da kann manch ein Lastenradler hierzulande nur leise wimmern – oder manipulieren. 250 Watt sind nicht ausreichend, hier in Wuppertal ernsthaft Lasten die Hänge hoch bewegen zu wollen. Aber bevor ich mich wiederhole, könnte daraus ja eine Initiative erwachsen, mehr Watt legal auf die Kette zu kriegen.

Linz selbst hat, trotz ebensolcher Donautal-Lage, nicht die gleiche Fahrradkultur wie Regensburg. Im Modalsplit werden nur 7% der Wege auf dem Rad bewältigt. Das ist immerhin fast 5-mal mehr als bei der letzten offiziellen Zählung in Wuppertal 2011.

Das könnte natürlich nicht nur an den naturräumlichen Gegebenheiten liegen, sondern auch mit der Industrialisierung mit Schwerpunkt auf Zulieferer der Automobilindustrie – etwas was in Regensburg fehlt. Von der Lederhose zum Laptop geht es halt deutlich einfacher, wenn keine Struktur zum Wandeln da ist. Und in Beton und in (Beton-)Köpfe gegossene (Verkehrsinfra-)Strukturen gibt es in Wuppertal reichlich.
Aber auch in Linz ist die Fixierung auf das Auto ähnlich:

Alles, was länger ist wie das Auto, wird gefahren.

Patrick G. (28) aus Linz

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