Ich entlaste Städte – auch Wuppertal

Jüngling hinter Lastenrad mit Pappkarton in der Hand

Könnte so schön sein. Pressefoto. Bildquelle „DLR“

Zettel am Whiteboard

In der ersten Euphorie unterschriebene Einwilligungserklärungen in die Datenerfassung und Verarbeitung der poteniellen Fahrer

Offene Tür zu einem ansonsten verschlossenen Raum

Dieser Raum an der Bergischen Universität ist frei, weil er keine Nummer hat und damit auch nicht zuordnenbar ist – somit also quasi nicht existent ist.

Hurra, das DLR sucht Testpiloten für Lastenräder. Also habe ich einen Antrag gestellt (kenn ich mich mit aus) und direkt mal 2 Lastenräder für meine zentrale Einrichtung bestellt. Gut, war jetzt etwas proaktiv, musste mal hier und da ein bisschen Wogen glätten und Gemüter beruhigen, aber im Anschluss daran hatte ich die Finanzierung hausintern stehen und wartete auf einen Anruf. Der kam 2 Wochen später und ich habe mich wie Bolle gefreut.
Bestellt hatte ich ein „Lieferbike“ das eventuell sogar in die Aufzüge gepasst hätte, und ein „Long John“ um mal eben zum Haspel oder Freudenberg mit größeren elektronischen Equipment keinen Parkplatz suchen zu müssen.
Intern habe ich schon mal die Einverständniserklärungen der potentiell Fahrenden für die Datenverarbeitung eingesammelt – und beim betreffenden Telefonat das „Lieferbike“ mit seiner 7-Gang-Schaltung als nicht wuppertaltauglich disqualifiziert.

Qualifiziert für die Ausleihe hätte mein Vorhaben: eine Abstellmöglichkeit an der Arbeitsstelle, die ausreichend geschützt für die Sicherungsdefinition der Versicherung gewesen wäre.
Das hat dem Vorhaben dann das Genick gebrochen.

Denn einen solchen Raum gibt es derzeit nicht an der Bergischen Universität Campus Grifflenberg. Ich bin mit einem wohlgesonnenen Kollegen aus dem Baudezernat über den Campus gezogen und wir haben wirklich okkulte Räumlichkeiten in Augenschein genommen – aber außer den Streusalzlagern der Hausmeister gibt es keine ebenerdigen Räume, die ausgebaut genug sind, um ein Rad direkt bei Licht anzuketten und den Akku nachfüllen zu können.
Schade. Mal sehen, was die Zukunft bringt.
Vielleicht auch mal die versprochene Downloadmöglichkeit beim Drittmittelgeber der Auswertung der Mobilitätsumfrage von vor 2 Jahren – sonst muss ich hier noch auf meine mir inoffiziell zugespielten Dateien zurückgreifen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.