Heuschnupfen und Fahrradfahren

benutztes_taschentuch_auf_verbundpflaster

Symbolfoto

Bäume haben Sex an der frischen Luft. Schön für sie. Aber mir geht das auf die Nasenschleimhaut. Daher läuft meine Nase, wenn z.B. Pappel, Erle, Haselnuss und Birke blühen.

Jetzt kann ich natürlich für jeden Schnief in meinen Jackentaschen nesteln um ein Taschentuch, das üblicher Weise in meinem Kulturkreis benutzt wird um Nasensekret aufzunehmen, zur Nase zu führen – oder meinen Zellstoffbedarf minimieren, indem ich eine andere Kulturtechnik verwende.

Beim Fahrradfahren bewege ich mich üblicher Weise im Freien, somit kann ich während der Fahrt bei der Kopfhaltung eines Schulterblicks durch das Zuhalten des unteren Naslochs bei kräftigem Ausatmen den obere Nasengang leeren. Danach drehe ich den Kopf zur anderen Seite um die Rotze des anderen Riechgangs im hohen Bogen auf den Asphalt zu bringen.

Wer jetzt ‚ist das eklig‘ denkt, mag Hundehaufen und findet sich auch mit Motorölschlieren auf Pfützen ab. Nasenschleim ist wasserlöslich und schnell vollständig biologisch abbaubar.

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Linker Handschuh mit Frotteebesatz am Daumen – zum Schweiß abwischen

Fahrradhandschuhe haben oftmals einen Besatz mit saugenden Stoffen an den Daumen, die euphemistisch als feuchtigkeitsabsorbierend oder als ‚ideal zum Schweißabwischen‘ beworben werden.

Wer Helm trägt, muss sich um den Schweiß auf der Stirn keine Gedanken mehr machen … ich nutze den Besatz um meinen Nasenunterrand  danach zu trocknen.

Fahrradhandschuhe sind waschbar bei 30°C aber nicht zum Schnelltrocken in der Mikrowelle geeignet – das stinkt nun wirklich, wenn das Gummi unter Bestrahlung Blasen wirft.

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