Fahrradstadt Wuppertal – der Grifflenberg – Teil 3

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Abb. 7) Querverkehr von Cronenberg

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Abb. 8) Satte Wiesen

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Abb. 9) Die Klamm zwischen Südstraße und Pfalzgrafenstraße

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Abb. 10) Plastikmüll mit der Farbigkeit nepalesischer Gebetsfahnen

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Abb. 11) Der Fahrradständer am Fuße der Grifflenburg

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Abb. 12) Das Küchenpersonal fährt Roller

Wieder Rot – wieder Warten – und auf Fußgänger hoffen, die an den Bettelampeln ihr Begehr, die Straße zu queren, kundgetan haben.

Sollte sich jemand eingefunden haben, kann ich mit über den Fußgängerübergang und dann die schmale Rampe (Abb. 7) hinauf.

Vorher scheitert der Versuch, die Rampe zu fotografieren, ohne das Autos davor herfahren und man selbst noch Rot hat. So huscht also ein Rudel schwarzer und silberner Kleinwagen am Auge des Betrachters vorbei und zeigt, dass der Wiederverkaufswert höher bewertet wird als der Ausdruck von vermeidlicher Individualität.

Endlich haben die Fußgänger auch mal Grün und so fahre ich die kleine gepflasterte und mit Glasscherben übersäte Rampe hinauf, nicht ohne der stickstoffgesättigten Straßenbegleitgrünfläche (Abb. 8) meine Aufmerksamtkeit zu schenken.

Von da aus quere ich die Südstraße und biege ein in eine schmale Klam (Abb. 9), die im weiteren Verlauf stärkere Steigungen für mich bereit hält, aber den begleitenden Autoverkehr auf ein Minimum reduziert.

Alternativ, wenn kein Fußgänger da war, fahre ich die Südstraße weiter nach Osten und wundere mich über den ganzen Müll (Abb. 10), der seine letzte Ruhe zwischen bemoostem Beton und Häckselgut gefunden hat.

Ein Grund, den Einstieg in den Berg nicht über das Kleeblatt vorzunehmen ist auch das Ende der Gradeaus-Fahrspur des Kleeblatts, das als linke Fahrspur auf den obereren Grifflenberg führt. Von Westen kommend lande ich auf der rechten Fahrspur der nächsten Etappe.

Beide Routen treffen wieder bei einem überdimensionierten Verkehrsbauwerk zusammen. Dieses Verkehrsbauwerk stellt einen ‚ebenerdigen‘ Zugang zur Grifflenburg bis … zur nächsten Treppe bereit.

Da die Befahrung mit dem Fahrrad (wegen den anschließenden Treppen) ohnehin überflüssig wäre, wurde hier, am Fuße der Betonwüste ein Fahrradständer (Abb. 11) angebracht, der sich sogar einer gewissen Benutzung erfreut.

Vielleicht trennt sich auch hier nur die Spreu vom Weizen, das 3-Gang-Rad vom bergtauglichen Drahtesel.

Etwas bergauf, auf der anderen Straßenseite, findet sich die Antwort der Beschäftigten der Mensa auf die Steigung (Abb. 12). Zwei Räder ja, aber bitte mit Motor. Ob es ein Verbrennungsmotor sein muss?

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