Bürodrehstuhl WUPPERCHAIR CLASSIC

platzhalterbild video

Das war mal ein Video – auf Bitte des verpixelt Abgebildeten entfernt

Die Furcht sich mit einer unheilbaren Krankheit anstecken zu können, bewegte im Frühjahr viele Angestellte mit Büro-Tätigkeiten ins so genannte „Home Office“.

Relativ schnell stellte auch ich fest, dass zu Hause wohl 100 Mbit/sec aus der Leitung kommen, aber weder Räumlichkeit noch Möblierung ausreichend waren um 8 Stunden vor dem Bildschirm zu sitzen. Ein Teil der Abhilfe bestand darin, das Sitzmobiliar aus dem eigentlichen Büro zum „mobilen“ Arbeitsplatz zu bringen. Natürlich wurde dabei auch die Nutzbarkeit in Hinblick auf die Tauglichkeit eines Beitrages zur in Wuppertal zwingend notwendigen Mobilitätswende getestet.

Mithilfe der in Wuppertal durchgängig vorhandenen Reliefenergie wurde die ihr innewohnende Hangabtriebskraft genutzt um das Fahrzeug zu beschleunigen. Der Schwerpunkt kann über einen Hebel, der auf eine zentrale Druckluftfeder wirkt, den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden. Meines Erachtens bleibt er jedoch etwas hoch, auch die Radgröße lässt nur den Betrieb auf geteerten und schlaglochfreien Fahrbahnabschnitten zu. Die Manövierbarkeit ist auf kurzen Distanzen exzellent, leidet jedoch wegen einer fehlenden fixen Verbindung zwischen Extremitäten  und Fahrwerk schon bei geringen Geschwindigkeiten.  Hier ist festes Schuhwerk und eine gute Körperspannung ausschlaggebend um das Fahrzeug zu lenken oder abzubremsen. Die beworbene Synchronmechanik mit Andruckregelung kann während der Fahrt nicht ihre Stärke ausspielen.

Doch solange der Bürodrehstuhl nahe des Wohnraumes bewegt wird, ist der Verkehr im öffentlichen Straßenraum vermieden, etwas das aus Sicht einer Mobilitätswende sehr zu begrüßen ist.

 

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