Leichen pflastern unsere Wege

Zur Zeit zählen meine gefahrenen Kilometer nicht nur beim Pedelec-Monitor, sondern auch bei Stadtradlen mit. Stadtradeln stellt eine App zur Verfügung, die den zurückgelegten Weg mitverfolgt und die gefahrene Strecke dann dem Team-Ergebnis als gefahrene Kilometer übermittelt.
Die gefahrenen Strecken können im Nachhinein auf dem Handy noch angeschaut werden. Dabei fielen mir die kleinen Dopplungen auf – die etwas mit meinem neuen, etwas schrägem Hobby zu tun haben. Ich fotografiere von Autos an-, über– und plattgefahrene Tiere. Nun sind nicht alle so groß, im Gegenteil manchmal sogar recht klein.

Also mein Weg zur Arbeit ist inzwischen auch schon Arbeit ;-) und das Bandmaß ist immer dabei und hängt am Lenker.
Vielleicht ist „Hobby“ auch die falsche Bezeichnung. Es ist Chronistenpflicht. Ein Teil der Chronik dieser Barbarei. Dafür gibt es auch eine Android– oder iOS-App.

3 Gedanken zu „Leichen pflastern unsere Wege

  1. romes

    Vielen Dank für die Links. Fange auch gleich an zu sammeln.

    Als ich noch mit dem Auto zur Arbeite gefahren bin, ist mir immer schlechter geworden als ich die Kadaver täglich gesehen habe. Das verdirbt doch das Autofahren komplett wenn man auf einer blutigen Straße fährt.
    Neulich ist mir auch ein Eichhörnchen etwa 1 Meter entfernt vors Rad gelaufen. Habe noch geschafft abzubremsen, mit dem Auto wäre es hin.

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  2. Norbert

    Auf dem zukünftigen RS 1 gibt es in Dortmund zwischen AS DO-Barop und Schnettkerbrücke eine Stelle, bei der bei Regen immer reihenweise Schnecken dem Radverkehr zum Opfer fallen.

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    1. von mir

      Es werden nur Wirbeltiere erfasst. Keine Weichtiere, keine Insekten. Wobei so ein überfahrener Sägebock oder eine Libelle schon groß sind.
      Krötentunnel werden ja auch nur gebaut um Autofahrende vor glitschigem Biofilm nach Niederschlägen zu schützen.

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