Eierlegende Wollmilchsau

Zwei Kinderfahrradanhänger nebeneinander

Chariot Corsaire XL neben Burley Solo

Gut gelauntes Kind im Fahrradanhänger

Gut gelauntes, 1¾-jähriges Kind im Fahrradanhänger

Hinweise zu Benutzung der Kupplung auf der Deichsel

Hinweise zu Benutzung der Kupplung auf der Deichsel

Burley Kupplung mit Klemmschraube

Burley Kupplung mit Klemmschraube

Burley zusammengefaltet - Deichsel lässt sich auch schnell entfernen, die Räder leider nicht

Burley zusammengefaltet – Deichsel lässt sich auch schnell entfernen, die Räder nicht so schnell

Ein 2-sitziger Kinderfahrradanhänger, der sich ganz einfach umbauen lässt in einen normalen Kinderwagen; und der auch auf Waldwegen eine gute Figur macht; und der genug Platz hat für einen Einkauf, wenn ich in die Stadt fahre. 

Das sagte die junge Mutter eines Kindes, die in Wuppertal am halben Hang wohnt und jetzt anfangen möchte mit dem Fahrrad zu fahren.

Ja. Was dabei herauskommt, ist der Kauf eines solchen Chariots, den ich von jemanden gekauft habe, dessen einziges Kind 6 Jahre alt wurde und den Anhänger etwa drei Mal von Innen gesehen hatte. Die größte Interaktion mit dem Hänger war, dass es mit dem mitgelieferten Wimpel gespielt hat.

Der Chariot ist nicht nur groß, sondern auch schwer*. Etwa 15 kg. Die möchten bewegt werden – im Wuppertaler Zoo mit zwei Kindern drin ist das kein Spaß zu den Löwen hoch.

Auf der Suche nach Teilen für eine selbstzubauende Ponykutsche, fand ich ein günstiges Angebot für einen Burley solo, dessen Verkäufer nicht wusste, wie er zerlegt wird und dementsprechend die Ware für Selbstabholer und nicht für den Versand vorbereitet hatte. Mein Glück, so konnte ich recht günstig feststellen, dass für eine Ponykutsche 16″-Räder definitiv zu klein sind.

Das Augenfälligste ist aber das Gewicht. Der Burley-Solo-Hänger wiegt nur 7 kg. An der Deichsel sitzt ein Kupplungsdingens, die die Befestigung an Fahrrädern erlaubt, die keine Bestandteile der Kupplung befestigt haben müssen. Naja, lässt sich auswechseln, aber es geht.

Zurück zum Thema: Auch muss es bei einem Kind kein zweisitziger Anhänger sein. Auch wenn das Zweite in Planung ist, ist erst mal nur Eines da. Und das bleibt es auch noch eine Weile. Eine so lange Weile, dass sich die Person, die das Zugfahrzeug pedaliert, sich erstmal die Kondition und Muskelmasse aneignen kann, die es braucht, das Kind und 7 kg mehr am Fahrrad den Berg hochzuziehen.

Und dann, sollte sich das ideale bürgerliche Elternglück einstellen und ein zweites Kind sich diese Eltern aussuchen, dann lässt sich der Anhänger immer noch verkaufen und ein größerer Anhänger anschaffen. Dann ist schon Kondition vorhanden … und Fahrradfahren alltäglich.

*in Supermärkten werden manchmal ebenfalls gefederte, zweisitzige Anhänger mit einem Eigengewicht von sogar 19 kg angeboten – und mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 34 kg – macht 15 kg Nutzlast … so viel wiegt ein durchschnittlicher 4jähriger …

 

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