Wuppertaler Bergziege

Ein Lastenrad für Wuppertal, das müsste erst erfunden werden. Na dann, ich leg‘ mal los:
Folgendes Konzept habe ich mir grade ausgedacht:

Ein Fahrrad namens Bergziege – mir schwerer Ähnlichkeit zu diesem hier – wird in Ziegenställen, Fahrradboxen, die in Wohngebieten installiert werden, öffentlich zugänglich gemacht. Nicht unentgeltlich, nicht einfach so, aber ausleihbar.

Die Bergziege ist modular. Denn im Prinzip ist sie so etwas wie eine Zugmaschine. Zwei Module sind im Stall dazu-hängbar – ein Kinder- oder ein Lastenanhänger. Das Fahrzeug kann auch als solo gefahren werden mit einem Lasten- oder Kinderaufsatz.

Jetzt kommt der Clou: Das Hinterrad ist 20″, das sorgt für Drehmoment. Begrenzt wird die Drehmomentfreudigkeit nur von der 250 Watt-Pedelec-Grenze. D.h. die Bergziege kann nicht beliebig stark motorisiert sein. Wenn ich mir ein solches Fahrzeug ausleihe, dann habe ich üblicher Weise keine Ahnung, wie viel ich da drauf packen kann und noch den Berg hochkomme … aber wozu gibt es Smartphones mit Navigations-Applikationen?
An der Bergziege messen Drehmoment-Sensoren, Fahrbahnwinkel-Sensoren und Last- oder Zugsensoren wie schwer das Fahrzeug ist und welche Route ich mit der mir zu Verfügung stehenden Kraft bewältigen kann.
Ich gebe also mein Ziel ein und werde entweder über die Sambatrasse oder über die Cronenberger geroutet.

bergziege_lastenrad_fuer_wuppertal_erster_entwurf

Kettenblätter: 52/34 – Ritzel: 11 – 34 – Standard-Anhängerkupplung für eigene Anhänger (Umbaubare Kinderwagen)

Wenn ich das Projekt jetzt beim Nationalen Radverkehrsplan einreiche, streiche ich bestimmt die kompletten 3.200.000,00 € ein.

Das ganze Projekt im Blog

und bei Twitter

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