Gerüche nicht nur aus der Küche

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Heumahd am Boltenberg in Wuppertal

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A wie Abfall

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Endlich mal eine Rotphase mit passendem Motiv

Sicherlich atme ich viel Luft beim Fahrradfahren. Die ist sogar im Großen und Ganzen besser, als wenn ich in einer kleinen Blechkapsel säße.

Dafür bekomme ich die Luft nicht in Lüftungsstufen, gekühlt oder erwärmt durch durchgestylte Düsen gedrückt – sondern einfach so um die Nase geweht.

Bratenduft ist selten dabei, eher Grillanzünder oder Kupplungsabrieb von am Berg anfahrenden Fahrzeugen – manchmal sogar große Schwaden Wohlgeruch – wie eine frisch gemähte Wiese. Mit Heuschnupfen habe ich inzwischen weniger Probleme – liegt es an der vielen Bewegung draußen?

Auch andere Schwaden umfangen mich – Kompost zum Beispiel. Wenn dann an dem Sattelauflieger vor mir ein [A] aufgeklappt ist, ist mir klar, dass der nicht Kalk transportiert, sondern vergärende Biomasse.

Wobei das rein pflanzlich ja noch erträglich ist, Restmüll hat ja eine strengere Note. Abdecker fahren inzwischen mit hermetisch abgedichteten Fahrzeugen, bei der hochfrequenten Beladung beim Einsammeln von grauen Restmülltonnen dichtet nur ein PVC-Vorhang den Laderaum ab.
Als Fahrradfahrer muss ich allerdings in engeren Straßen nicht minutenlang warten, sondern kann mich während eines Beladungsvorgangs am Fahrzeug vorbeischleichen. Grüßen und Augenkontakt suchen hilft.

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