Material: Benutzt wird Abzieher mit zwei Armen (3), Hammer (14), Innensechskant 6mm (8), Küchenmesser (2), Metallsäge (5), Wasserpumpenzange (3)

Geplatzter Gabelschaft

Fahrradrahmen

Der lange Vorbau ist bis zur minimalen Eintauchtiefe im 1″-Gabelschaft versenkt – da muss ja ein Bierkasten drauf passen.

Metallsäge sägt Rohr

Geplatzter Teil des  Gabelschaft wird abgesägt um die untere Lagerschale – den Gabelkonus – entfernen zu können

Gabel, 2-armiger Abzieher, Schraubenschlüssel

Ha, den Gabelkonus ziehe ich mit einem Abzieher auf den Sitz der neuen Gabel

Vor fest kommt locker und nach fest kommt schwergängig.

Das war mir jetzt auch neu. Gut, die dafür verantwortlichen Parameter hatte ich auch noch nicht beisammen:

  • Langes Steuerrohr
  • Keilmutter des Vorbaus an instabiler Stelle des Schaftes
  • Schaft durch einen langen Gewindegang und die Führungskerbe der Nasenscheibe instabil

Ich habe auch noch nie mit einem Knackstock Drehmomentschlüssel eine Schraube an meinem Fahrrad festgezogen. Immer so – kurz vor handfest – handfest – überhandfest. 5 nm sind für mich kurz vor handfest. Aber das steht dann ja in irgendwelchen Gebrauchsanweisungen oder Montageanleitungen drin. Die hatte ich auch bisher nur so aus reinem Interesse und nicht aus Pflichtbewusstsein gelesen. Geschweige denn, dass bei meinen DIY-Basteleien oder bei Rädern von Hans-Arnold solche Spezifikationen dabei gewesen wären. Das qualitätsgemanagte ISO-9000-Fahrrad hat das aber bestimmt. Da ist dann soviel Risiko rausgenommen, dass daraus wieder versicherbare Produkte werden – eine korrekte und dokumentierte Wartung vorausgesetzt. Vermutlich ist nur die Dokumentation der Wartung dann letztendlich von Belang ob im Versicherungsfall gezahlt wird. Da ich ohnehin nicht an die Zahlungsbereitschaft von Versicherungen glaube, sind mir die Dokumentation, Qualitätsicherung und dann eben auch die Spezifikationen egal. Hauptsache fährt.

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