Fahren ohne Schuhe für Klick-Pedale

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Sohle von Vorne nach hinten fotografiert

Vom Produktkonzept her gefielen mir diese Schuhe. Schuhe für Klickpedalen, die auch als normale Turnschuhe durchgehen, und die auch 8 – 10 Stunden am Tag getragen werden können – von denen aber nur 1,5 Stunden fahrradgefahren wird.

Der Hersteller dieser Schuhe hatte allerdings Probleme mit der Qualitätssicherung. Bei den Schuhen, die ich in einem regulären Ladengeschäft gekauft hatte, brach mir innerhalb von zwei Wochen beide Gewinde eines Schuhs weg. Seufzend nahm die Verkäuferin die Schuhe entgegen und tauschte sie gegen ein gleiches, aber neues Paar. Da die Schuhgrößenangabe der Fahrradschuhe etwa Faktor 1,12 höher ist, als meine „eigentliche“ Größe, dauerte die Auswahl des richtigen Schuhs. Und diese Wahl wollte ich kein zweites Mal mit einem alternativen Schuhmodell haben.

Gut, nach einem Jahr Dauertragen waren die Schuhe auch wirklich durch. Also habe ich im Internet geguckt, ob ich die Schuhe nicht direkt zugeschickt bekommen könnte, da ich das gleiche Modell noch einmal haben wollte. Es gab das Modell in meiner Größe auch noch im Abverkauf … bestellt … und beim zweiten Mal anziehen festgestellt, dass die Zunge im linken Schuh nicht angenäht war. Eingeschickt … gewartet … und das Geld zurück bekommen, weil der Hersteller nicht mehr liefern wollte und das Modell eh aus dem Programm genommen hat.

Weil ich nicht „schon wieder“ einkaufen gehen wollte – eine Tätigkeit, der ich aber auch so gar nichts abgewinnen kann – fahre ich jetzt schon eine Weile ohne Klick in den Pedalen und finde, dass ich sie vermisse. Besonders an Bordsteinen, bei deren Auffahrt ich das Hinterrad lupfen möchte. Das geht nicht ohne Cleats.

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