Wildunfälle mit dem Fahrrad

Ich fahre nachts durch Wald, Wiesen und Felder. Und so, wie ich das beurteilen kann, ist ein Zusammenstoß mit Rotwild ziemlich ausgeschlossen.

Bei Mäusen habe ich die folgende Strategie beobachten können:
Maus kommt von rechts über den Weg, bemerkt mich und läuft ganz schnell wieder zurück nach rechts.
Dieses Verhalten legen die Viecher auch an den Tag, wenn der Weg vor mir schon fast ganz überwunden worden wäre. Aber der für mich wahrnehmbare Weg ist keine Kategorie für Mäuse. Den letzten bekannten sicheren Punkt für die Maus hatte sie ja grade verlassen und kehrt nun dahin zurück.

Mit der eigenen Maus über die Grafik – CSS3-Transitions funktionieren am besten auf einem Old-School-Desktop-PC

Rehe schalten etwas langsamer:
Das Reh latscht auf den Weg, sieht mich, bleibt stehen und kehrt um. Als Autofahrer hätte ich es schon zu Fallwild gemacht.

Jetzt hatte ich allerdings ein Heldenreh neben mir, das ich beim Äsen auf einer Ponywiese aufgeschreckt habe. Anstatt dass das Reh stehen blieb, oder sich von mir wegbewegte, versuchte es vor mir in sein schützendes Dickicht zu kommen.
Das war dann der kleine Sprint für zwischendurch, denn ich bin einfach weitergefahren, während links von mir das Reh im Dunkeln versuchte mich zu überholen.

Was es dann auch schaffte und vor mir in hohem Tempo die Fahrbahn querte und sich zwischen 25cm-Abstand-Stacheldrahtzaun durchquetschte. Chapeau!

Beklopptes Vieh

Pedelecs mit 25 km/h sind keine Gefahr für ein Reh.

Frösche und Kröten sind Fahrzeuge egal, sie reagieren höchstens durch Verharren an der erreichten Position – und wenn das mit dem Winter so weitergeht, sind die ersten überfahrenen Frösche schon im Februar (wie letztes Jahr) auf der Fahrbahn.

ueberfahrene_amphibie

Habe noch mal nachgeschaut, die erste Amphibie, die sich traute und überfahren wurde, wurde am 20.02.2014 erlegt

 

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