Ach, angefangen hat das mit dem Sohnrad. Riese+Müller Charger 2 – ein super Rad. Als dann noch das Doppelpack Charger 2 mit Frontgepäckträgern dazu kam, war klar: Akkus frei durch die Räder wechseln zu können und noch einen über zu haben ist für einen Fahrzeugpool Gold wert. Als dann der zweite Sohn – und sogar der dritte Sohn in das Alter (Körperhöhe) kamen, die Räder zu nutzen – war eines zu wenig.
Also musste ein weiteres Rad aus der Reihe her. Auf Kleinanzeigen war die Suche einfach “Charger 2” – die Bremsbeläge, Steckachsen, Sattelrohre, Displays – alles einheitlich – und so um die 1.000 €. 7 Jahre alt – egal, solange der Motor kein Spiel hat – das kostet 250 €.
Und dann fiel mein Blick auf ein 45er Charge 2 mit Riemenantrieb und NuVinci380. So eines fehlte mir noch in der Reihe! Den 45er Motor hab ich aber bald ausgebaut, 1. weil der Sohn sonst nicht legal drauf hätte fahren dürfen, 2. weil die Motor-Nabenschaltungs-Kombination eine Kadenz bei 35 km/h verlangte, die unfeierlich war. Die meiste Zeit bin ich damit geglitten und nicht gefahren. Es taugte in der Kombination von Motor und Nabenschaltung nicht. Mit einem gebrauchten 25er-Motor aus einem anderen Rad fährt die Schaltung aber wunderbar.
Der Wechsel zwischen dem NuVinci und dem Rohloff-Rad ist aber sehr gewöhnungsbedürftig, da beide Schaltungen “Grip-Shift” sind – d.h. der Schaltvorgang wird durch eine Drehbewegung des Handgelenks um den Lenkergriff herum ausgelöst -nur jeweils in Gegenrichtung. Stufenlos ist die NuVinci bei der Kombination mit dem 25er Motor auch nicht, da dieser fühlbar 3 Fahrstufen hat – etwas, das ich bei der Kettenschaltung nicht bemerkt habe,.
Der Schulweg ist elektrisch.


