1001 Tropfen – oder die Entortung

Dieser Ort ist magisch

Düssel Aue in Schöller

Wenn 120 Leute am Rande der Kuhwiese gewesen sind

Kleiner Fichtenbestand

Kleiner Fichtenbestand …

Unter einer Fichte tanzende Menschen

… und abends mit Beleuchtung

Dass dieser Ort magisch ist, finde ich nicht.  Das liegt vielleicht daran, dass ich in der Nähe wohne und einen recht nüchternen Blick auf das Geschehen um mich herum habe. Die Aussage habe ich auch nur zur emotionalen Aufladung des Abends gezählt, an dem ein Tanztheater etwas ganz Spannendes gemacht hat – also für mich technisch Spannendes.
Nun ist es für gewöhnlich so, dass für eine Aufführung ein Theater gebraucht wird. Theater in den Grundfunktionen: Aufnahme des Publikums – Inszenierung der Darstellenden. Die Inszenierung wird unterstützt mit Licht – die Blicke des Publikums folgen den beleuchteten Figuren. Das ist in geschlossenen Räumen am einfachsten umzusetzen. Bühnenbeleuchtung ist eine Wissenschaft für sich und bedurfte vor der LED-Zeit zentnerschwere, stromfressende, und vor allem wärmestrahlungabgebende Leuchten – fest montiert und zentral gesteuert.

Und dann kommt so etwas auf den Markt:
LED-Fluter – portabel, klein, kalt, weißes Licht. Sogar mit einem Akku speisbar. Na? Schon eine Ahnung wie ich die Brücke zum Blog-Thema „Pedelec“ hinbekomme?

Die Technik ist endlich reif dafür! Die Helligkeit der LEDs, Energiedichte der Akkus, das daraus resultierende geringe Gewicht ..- es ist möglich zwei Menschen jeweils eine Leuchte einen Abend lang tragen zu lassen. Und so wandert das Publikum von Szenenspielort zu Szenenspielort mit den Lichtträgern und diese setzen die Szene dann ins Licht.

VIelleicht ist diese Entortung – also das Auskommen von Inszenierung ohne festes Theatergebäude ja ein zukunftsträchtiges Modell. Es braucht keine teure Hülle für veraltete Technik mehr um das Publikum in den Bann zu schlagen!

Wer sich das im echten Leben anschauen möchte – letzte Gelegenheit: 22. & 23. September 2017 im Paradies, Heiligenhaus

 

Das hat mich emotional so berührt, da konnte ich gar nicht hinschauen.

Schlussfazit eines Zuschauers – oder doch nur Anwesenden zu seiner Begleitung – eine Stimme im Dunkeln …

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