Problem der Handlungsreisenden

Transportgut: Kinder

Wenn Du schon mal da bist, kannst Du mir noch das * mitbringen?


Persönliche Mobilität und Transportbedarfe sind bei mir eng gekoppelt. Eigentlich bewege ich mich äußert ungern „umsonst“ draußen. Mit „um den Block laufen“ habe ich so meine Probleme. Ich brauche ein Ziel – und am Besten: mehrere. Mehrere Ziele zum „auf die Kette kriegen“ und „sieben auf einen Streich“ zu erlegen.

Coronabedingt pendele ich nicht mehr linear durch die Stadt, sondern versuche mich so gut wie es geht durch notwendige Besorgungen durch die Umwelt zu hangeln. Konnte ich letztes Jahr noch Kind zum Kindergarten, Post, Bargeldabheben und Arbeitsstätte verknüpfen, fallen dieses Jahr da einfach 3 von 4 Anlaufzielen weg. Es bleibt im Groben das Einkaufen über – und Leute zu besuchen. Wobei dieses Einkaufen recht mannigfaltig ist: dank Kleinanzeigen, Kindern und zu versorgender Landwirtschaft. Also kommt bei der Vorbereitung einer Bewegung da Draußen zu den Bedarfen die Strecken, die potenzielle Ladung, die Zeit (wegen Öffnungszeiten) und das Fahrzeug – die Möglichkeit die jeweiligen Bedarfe zu verknüpfen. Obendrauf fällt noch der Blick auf die Kosten ins Gewicht oder die Bevorzugung des Fahrrades.
Dass ich dabei noch auf die Möglichkeiten eines ÖPNVs zurückgreifen können sollte, kann ich mir schwer vorstellen, auch die Möglichkeit auf irgendwelche Sharing-Angebote zurückzugreifen, liegt mir fern. Das würde einfach mein „auf die Kette bekommen“ verkomplizieren und zeitlich deutlich verlängern. Das Ganze vielleicht computergestützt organisieren? Ich müsste es ja alles KI-gerecht dokumentieren – oder Alexa, Google und Siri erklären, was ich wann brauche, wie dringend ich das brauche und ob es auf später verschoben werden könnte, wenn sich eine bessere Route ergäbe. Zum Beispiel noch 6 Kästen bald ablaufender Zuckerbrause für lau aus der Gastronomie abholen, kombiniert mit der Rezeptabgabe in der Apotheke und dem leidigen Brot-Thema. Acht Essende verspachteln einfach eine Menge Zeug. Es gibt täglich einen Grund, eine Runde zu drehen.

4 thoughts on “Problem der Handlungsreisenden

    1. von mir Beitragsautor

      Ein „Beutekind“ – seit März wohnt der Freund der Tochter, der sonst in 1 1/2 Stunden ÖPNV-Entfernung wohnt, bei uns.

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